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Nahost-Konflikt Libanesische Raketen schlagen in Israel ein

Nachdem Israel ein ranghohes Mitglied der libanesischen Hisbollah-Miliz getötet hat, bläst die nun offenbar zum Gegenschlag: Am Sonntag flogen libanesische Raketen aus der Grenzregion nach Nordisrael.
20.12.2015 Update: 20.12.2015 - 19:17 Uhr
Der Süden des Libanon gilt als Hochburg der Hisbollah-Miliz, von hier sollen die Raketen geflogen sein. Quelle: dpa
Hisbollah-Anhänger

Der Süden des Libanon gilt als Hochburg der Hisbollah-Miliz, von hier sollen die Raketen geflogen sein.

(Foto: dpa)

Tyros In Israel sind am Sonntag mindestens zwei aus dem Libanon abgeschossene Raketen eingeschlagen. Die beiden Katjuscha-Raketen seien aus einem fünf Kilometer von der Grenze entfernten libanesischen Dorf abgefeuert worden und in Nordisrael eingeschlagen, sagte ein Vertreter der libanesischen Sicherheitskräfte der Nachrichtenagentur AFP. Die israelische Armee erklärte, ersten Erkenntnissen zufolge seien drei Raketen abgefeuert worden. „Sicherheitskräfte suchen das Gebiet ab.“

Der Südlibanon ist eine Hochburg der radikalislamischen Hisbollah-Miliz. Vor dem Raketenangriff hatte die Hisbollah bekanntgegeben, dass der Extremist Samir Kantar, ein ranghohes Mitglied der Miliz, bei einem israelischen Raketenangriff in Syrien getötet wurde. Der Miliz-Sender Al-Manar meldete am Sonntag, zwei israelische Kriegsflugzeuge hätten den syrischen Luftraum verletzt und am Samstag vier Raketen auf ein Wohnhaus in einem Vorort von Damaskus geschossen, in dem sich Kantar aufgehalten habe. Kantar saß in Israel wegen Mordes fast 30 Jahre in Haft und war erst vor sieben Jahren auf freien Fuß gekommen.

Der israelische Kabinetts-Minister Juval Steinitz sagte, er bedauere den Tod Kantars nicht. Allerdings wolle er die Vorwürfe, Israel stecke hinter der Tötung, nicht bestätigen. Neben Kantar wurden bei dem Angriff im Damaszener Vorort Dscharamana den Angaben zufolge acht weitere Menschen getötet.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur berichtete ebenfalls, Kantar sei getötet worden. Sie erwähnte allerdings nicht Israel. Die gegen Israel feindlich eingestellte Hisbollah kämpft im syrischen Bürgerkrieg auf der Seite von Präsident Baschar al-Assad. Der 53-jährige Kantar genoss den Angaben zufolge innerhalb der schiitischen Miliz eine immer höhere Position. Führende Hisbollah-Mitglieder schworen Rache.

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