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Nahost Obama beantragt umstrittene Hilfen für syrische Rebellen

US-Präsident Obama will syrische Rebellen für eine halbe Milliarde Dollar ausbilden und bewaffnen. Doch zu den Feinden von Machthaber Assad zählt auch die Islamistengruppe Isis. Diese macht gerade in Syrien Boden gut.
27.06.2014 - 01:08 Uhr Kommentieren
Kämpfer der Islamistengruppe Isis: Die Gruppe macht in Syrien Boden gut - ein Problem für Obama, der syrischen Rebellen unter die Arme greifen will. Quelle: ap

Kämpfer der Islamistengruppe Isis: Die Gruppe macht in Syrien Boden gut - ein Problem für Obama, der syrischen Rebellen unter die Arme greifen will.

(Foto: ap)

Washington, Beirut Die US-Regierung bringt Unterstützung für die Rebellen im syrischen Bürgerkrieg auf den Weg. Präsident Barack Obama bat den Kongress am Donnerstag, eine halbe Milliarde Dollar bereitzustellen. Das Geld solle verwendet werden, um ausgewählte Aufständische auszubilden und auszurüsten, teilte das Präsidialamt in Washington mit. Die Empfänger sollten sorgfältig überprüft werden um sicherzustellen, dass die Waffen nicht an Feinde der USA gelangen könnten.

Zahlreiche Abgeordnete haben von Obama verlangt, den Gegnern von Präsident Baschar al-Assad unter die Arme zu greifen. Allerdings sind unter den Rebellen auch Gruppen, die den USA feindlich gesinnt sind. Dazu gehört die radikale Islamisten-Gruppe Isis, die in den vergangenen Wochen im benachbarten Irak große Gebiete unter ihre Kontrolle gebracht hat.

Isis hat am Donnerstag außerdem weitere Kämpfer in der syrischen Grenzstadt Albu Kamal zusammengezogen. Das teilte am Donnerstag die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit, die ihre Informationen aus einem Netzwerk von Informanten in Syrien bezieht. Auf der Internetplattform YouTube waren Videos zu sehen, die einen Fahrzeugkonvoi in Albu Kamal zeigen. Auf den Autos und Lastwagen weht die schwarze Isil-Fahne.

In Albu Kamal hatten sich Kämpfer der syrischen Al-Nusra-Front, dem örtlichen Arm des Terrornetzwerks Al-Kaida, am Mittwoch mit Isis-Kämpfern zusammengeschlossen, die am Wochenende den Ort Al-Kaim auf der irakischen Seite der Grenze erobert hatten. Damit kontrollieren die Isis-Kämpfer nun Positionen auf beiden Seiten der Grenze.

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    Isis und die Al-Nusra-Front kämpfen im syrischen Bürgerkrieg gegen die Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad, seit Januar hatten sie sich aber auch gegenseitig bekämpft.

    • afp
    • rtr
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