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Nahostkonflikt Israel und Hamas setzen Angriffe fort

Die Kämpfe zwischen Israel und militanten Palästinensern eskalieren auch in der zweiten Woche weiter. Die Vereinten Nationen fordern eine sofortige Waffenruhe.
17.05.2021 - 09:39 Uhr Kommentieren
Die internationalen Bemühungen um ein Ende der Gewalt laufen weiter. Quelle: dpa
Auf einer Straße in der Nähe des Al-Shifa Krankenhauses liegen Trümmer.

Die internationalen Bemühungen um ein Ende der Gewalt laufen weiter.

(Foto: dpa)

Gaza, Jerusalem Im Nahen Osten gehen die Kämpfe zwischen militante Palästinensern und dem israelischen Militär mit unverminderter Härte den achten Tag infolge weiter. Die israelische Luftwaffe flog erneut Angriffe auf den Gazastreifen und die radikal-islamische Hamas feuerte weitere Raketen auf israelisches Territorium.

Kampfjets hätten „Terrorziele“ getroffen, erklärte das israelische Militär in der Nacht zum Montag, nachdem kurz nach Mitternacht Raketen aus dem Gazastreifen auf die israelischen Städte Beerscheba und Aschkelon abgefeuert worden seien.

Augenzeugen berichteten, dass sich Israels Vergeltungsschlag auf Gaza-Stadt gerichtet habe und Straßen, Häuser sowie Trainingslager und Gebäude der Hamas zerstört habe. Es gab keine unmittelbaren Berichte über Verletzte auf beiden Seiten der Grenze.

International liefen die Bemühungen um ein Ende der Gewalt weiter. Bei einem Treffen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen am Sonntag forderte UN-Generalsekretär Antonio Guterres ein sofortiges Ende der Kämpfe zwischen Israel und radikal-islamischen Palästinensern im Gazastreifen.

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    Die UN stehe mit allen Beteiligten in Kontakt mit dem Ziel einer sofortigen Waffenruhe. Die Vereinigten Staaten sagten, sie hätten der israelischen Regierung und den Palästinensern ihre Unterstützung angeboten, „sollten die Parteien einen Waffenstillstand anstreben“. „Wir glauben auch, dass Palästinenser und Israelis gleichermaßen ein Leben in Sicherheit und Geborgenheit verdienen“, erklärte US-Präsident Joe Biden.

    Konflikt der Hamas mit Israel: Krankenhäuser im Gazastreifen überlastet

    Die heftigsten Kämpfe zwischen Israel und radikalen Palästinensern seit Jahren gingen aus Auseinandersetzungen an der Al-Aksa-Moschee in Ost-Jerusalem hervor. Verschärft wurden die Spannungen durch Pläne, dort Häuser palästinensischer Familien zu räumen. Das Land wird von jüdischen Siedlern beansprucht.

    Am Montag vergangener Woche stellte die Hamas eine Frist für den Abzug israelischer Sicherheitskräfte von der Moschee und begann nach dem Ablauf mit Raketenangriffen. Seither sind nach israelischen Angaben mehr als 2800 Geschosse aus dem Gazastreifen auf Israel abfeuert worden. Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben ihrerseits über 1000 Luft- und Artillerie-Angriffe ausgeführt.

    Mehr: Der Konflikt zwischen Juden und Arabern bedroht auch die innere Einheit Israels

    • rtr
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