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Nahostkonflikt Mindestens 18 Tote bei Gewaltausbruch am Gazastreifen

Die Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hamas am Gazastreifen dauern schon drei Tage. Am Sonntag sind mindestens 18 Menschen getötet worden.
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Die Auseinandersetzungen dauern bereits den dritten Tag in Folge. Quelle: Reuters
Raketen fliegen aus Gaza nach Israel

Die Auseinandersetzungen dauern bereits den dritten Tag in Folge.

(Foto: Reuters)

Gaza/Jerusalem Im Grenzkonflikt zwischen Israel und den Palästinensern im Gazastreifen sind am Sonntag mindestens 18 Menschen getötet worden. Drei Menschen starben in Israel nach amtlichen Angaben durch Raketenbeschuss aus dem von der radikal-islamischen Hamas beherrschten Gazastreifen, zwei in Aschkelon und einer in Ashdod. Ein Fahrer starb auf der israelischen Grenzseite, als sein Wagen von einer Panzergranate getroffen wurde.

Im Gazastreifen starben mindestens 14 Palästinenser durch Angriffe des israelischen Militärs. Ein mutmaßlicher Hamas-Kommandeur sei bei einem gezielten Luftangriff auf sein Auto getötet worden. Der Mann sei für Geldtransfers des Irans zu bewaffneten Gruppen im Gazastreifen verantwortlich gewesen, erklärte das israelische Militär.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wies das Militär an, die nach seinen Worten „massiven Angriffe“ gegen militante Palästinenser fortzusetzen. Die Truppen am Gazastreifen würden zudem durch Panzer, Artillerie und Einheiten der Infanterie verstärkt. Die Auseinandersetzungen dauerten bereits den dritten Tag in Folge an. Das israelische Militär erklärte, seit Freitag seien über 600 Raketen auf Israel abgefeuert worden, über 150 seien abgefangen worden. Das Militär habe seinerseits über 260 Ziele angegriffen, die militanten Gruppen im Gazastreifen zugeordnet würden.

Im Gazastreifen erklärten Behörden, seit Freitag seien mindestens 22 Menschen durch die israelischen Angriffe getötet worden, darunter zehn Zivilisten.

Die Türkei rief die internationale Gemeinschaft wegen des Vorgehens Israels im Gazastreifen zum Handeln auf. Ziel müsse es sein, die durch „die unverhältnismäßigen Maßnahmen Israels“ zugenommenen Spannungen in der Region abzubauen, erklärte das Außenministerium in Ankara.

  • rtr
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