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Nato-Engagement USA ziehen Soldaten aus Afghanistan ab

Die USA wollen bis zum kommenden Frühjahr rund 3000 Soldaten aus Afghanistan abziehen. Der Rückzug werde durch die Ausweitung des Nato-Engagements möglich, sagte ein Pentagon-Sprecher.

HB WASHINGTON. Verteidigungsminister Donald Rumsfeld habe einen entsprechenden Befehl unterzeichnet, erklärte ein Ministeriumssprecher am Dienstag. Er sei damit einer Empfehlung des Militärs vor Ort gefolgt. Die afghanischen Sicherheitskräfte seien zunehmend besser ausgebildet, hieß es zur Begründung. Zudem wolle die Nato die Präsenz ihrer Isaf-Friedenstruppen im kommenden Jahr von 9000 auf 15 000 Soldaten ausweiten und zunehmend in den umkämpften Süden vorrücken. Die Entscheidung zur Truppenreduzierung in Afghanistan auf dann 16 000 US-Soldaten war weithin erwartet worden.

Die Entscheidung kommt inmitten der Diskussion über einen Truppenabzug aus dem Irak. Das Verteidigungsministerium hatte zuletzt signalisiert, von den derzeit insgesamt 150 000 Soldaten etwa 12 000 bis Ende Februar zurückzuholen. Die US-Regierung steht zunehmend unter Druck, einen langfristigen Plan für einen Truppenabzug aus dem Golfstaat vorzulegen. Nach offiziellen Angaben sind dort bislang mehr als 2100 US-Soldaten getötet worden.

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