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Nato-Russland-Rat Nato-Russland-Rat will sich am Donnerstag treffen

Es braucht wieder Vertrauen zwischen Russland und dem Westen. Deshalb will der Nato-Russland-Rat nach über einem halben Jahr wieder zusammenkommen.
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„Wir müssen unsere Beziehung mit Russland managen.“ Quelle: AFP
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg

„Wir müssen unsere Beziehung mit Russland managen.“

(Foto: AFP)

Berlin Die Nato will den von wachsenden Spannungen belasteten Dialog mit Russland in der kommenden Woche fortsetzen. Ein Treffen des Nato-Russland-Rates sei für Donnerstag geplant, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg dem „Spiegel“.

Stoltenberg betonte den Wert der Treffen trotz anhaltender Differenzen. „Wir haben über die Ukraine, über militärische Transparenz, Risikoreduzierung und Truppenübungen gesprochen. Diese Themen bleiben weiterhin relevant“, sagte er. Selbst wenn es nicht gelinge, Spannungen abzubauen, bleibe der Dialog wichtig. „Wir müssen unsere Beziehung mit Russland managen. Auch um sicherzustellen, dass Zwischenfälle nicht außer Kontrolle geraten.“

Der Nato-Russland-Rat ist das wichtigste Forum für politische Gespräche zwischen dem westlichen Militärbündnis und Russland. Es ist das erste Treffen des Nato-Russland-Rats seit Herbst 2017. Der Nato-Russland-Rat wurde 2002 gegründet, um Russland eng in die Arbeit der transatlantischen Militärallianz einzubinden und Vertrauen zwischen den einstigen Gegnern zu bilden. Dem Rat gehören die 28 Nato-Staaten sowie Russland gleichberechtigt an.

Von Juni 2014 bis April 2016 lag der Dialog im Nato-Russland-Rat auf Eis. Die Nato-Staaten hatten zuvor jede zivile oder militärische Zusammenarbeit mit Russland wegen des Ukrainekonflikts ausgesetzt.

Der Westen wirft Russland vor, die ukrainische Schwarzmeerhalbinsel Krim völkerrechtswidrig annektiert zu haben und die prorussischen Separatisten in der Ostukraine zu unterstützen, wo zudem vor knapp vier Jahren das Passagierflug MH17 abgeschossen worden war. Die Nato und die EU haben Russland aufgefordert, Verantwortung in dem Fall anzuerkennen.

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  • dpa
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