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Neue Botschaft El Kaida: Obama in Ägypten nicht willkommen

Das Terrornetzwerk El Kaida hat sich zu Beginn der Reise Barack Obamas in die arabische Welt mit einer neuen Botschaft zu Wort gemeldet und den US-Präsidenten darin als „Verbrecher“ beschimpft.
El-Kaida-Vize Eiman el Sawahiri droht dem US-Präsidenten. Quelle: dpa

El-Kaida-Vize Eiman el Sawahiri droht dem US-Präsidenten.

(Foto: dpa)

HB KAIRO. In der Audio-Botschaft, die von El-Kaida-Vize Eiman el Sawahiri zu sein scheint, heißt es: „Er ist nicht willkommen in Ägypten.“ Nur Amerikas „Sklaven“ und „Agenten“, würden Obama in Kairo mit offenen Armen empfangen. Obama will nach einem Besuch in Riad am Donnerstag in Kairo eine Grundsatzrede an die Muslime in aller Welt halten.

Die Botschaft des ägyptischen Stellvertreters von El-Kaida- Anführer Osama bin Laden muss aufgenommen worden sein, nachdem das Weiße Haus Obamas Besuch in Kairo angekündigt hatte, aber vor dem 26. Mai. Denn el Sawahiri erwähnt in dem Tonband nicht den an jenem Tag bekanntgegebenen Abstecher des US-Präsidenten nach Saudi-Arabien, der an diesem Mittwoch beginnt.

Der zweite Mann an der Spitze des Terrornetzwerkes, der im Osten Pakistans vermutet wird, führt in seiner neuen Botschaft die Aktivitäten der USA in Pakistan und Obamas Solidaritätsbekundungen mit Israel als Beweise dafür an, dass der US-Präsident ein Feind der Muslime sei. Obamas Ankündigung, das Verhältnis zu den Muslimen werde künftig von Respekt geprägt sein, tut er als „PR-Gag“ ab.

Obama wird am Mittwochnachmittag mit König Abdullah von Saudi- Arabien auf dessen Landsitz außerhalb von Riad sprechen. Am Donnerstag will er nach einem Gespräch mit dem ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak seine Rede in der Kairo-Universität halten. Mubarak wird dann nicht dabei sein. Ägyptische Beobachter glauben, dass der Präsident nicht im gleichen Saal sitzen will wie die Regimekritiker und Oppositionellen, die von der US-Botschaft eingeladen worden waren.

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