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Neue Botschaft IS-Dschihadisten wollen Amerikaner und Europäer töten

Die Bürger aller Staaten, die sich im Kampf gegen die IS zusammengeschlossen haben, sind zur Zielscheibe der Milizen geworden. „Ungläubige Amerikaner oder Europäer“ sollen nach Ansicht eines IS-Sprechers getötet werden.
22.09.2014 - 11:51 Uhr 6 Kommentare
Kämpfer der Extremistengruppe Islamischer Staat: Die Gruppierung nennt bei Europäern besonders Franzosen als Ziele. Quelle: ap

Kämpfer der Extremistengruppe Islamischer Staat: Die Gruppierung nennt bei Europäern besonders Franzosen als Ziele.

(Foto: ap)

Bagdad Die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) hat zur Tötung der Bürger aller Staaten aufgerufen, die sich der internationalen Koalition gegen die Organisation angeschlossen haben. Anhänger und Unterstützer von IS sollten „ungläubige Amerikaner oder Europäer – vor allem die boshaften und dreckigen Franzosen“ töten, erklärte IS-Sprecher Abu Mohammed al-Adnani am Montag in einer Botschaft in mehreren Sprachen.

Er nannte auch Australier oder Kanadier als Ziele sowie alle „Bürger jener Länder, die sich der Koalition gegen den Islamischen Staat angeschlossen haben“.

Nach der US-Luftwaffe hatten kürzlich auch Kampfflugzeuge Frankreichs erstmals Angriffe gegen IS-Stellungen im Norden des Iraks geflogen. Zahlreiche weitere westliche und arabische Staaten schlossen sich der US-geführten Koalition gegen die Gruppe an und sagten Waffenlieferungen und andere Hilfen zu.

Die radikale Dschihadistengruppe hat weite Gebiete im Norden des Iraks und Syriens in ihre Gewalt gebracht. Ihr werden zahlreiche Gewalttaten gegen irakische Soldaten, rivalisierende Rebellen und religiöse Minderheiten wie Schiiten, Jesiden und Christen vorgeworfen.

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    • afp
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    6 Kommentare zu "Neue Botschaft: IS-Dschihadisten wollen Amerikaner und Europäer töten"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Was sagen dazu Hr. Gauck, Hr. Wulff und Fr. Käßmann? Nur für den "friedlichen" Islam mit toten Christen??

    • Vielleicht sollten wir mal nachschauen , wer und wie diese Gotteskrieger unterstützt.
      Hier findet sich bei der Deutschen Welle ein sehr interessanter Beitrag :
      Die türkische Regierung weist den Vorwurf, die Terrormiliz "Islamischer Staat" oder andere Extremisten zu unterstützen, entschieden zurück. Dennoch ist sie bei den westlichen Partnern unter Verdacht geraten.
      http://www.dw.de/keine-grenzen-f%C3%BCr-gotteskrieger/a-17891141

      Sollte Europa nicht Konsequenzen ziehen ?Müssen wir , wenn es denn die Türkei schon nicht schafft , unsere Außengrenzen sichern ? Müssen wir der Türkei ein Landerecht für deren Fluggesellschaften einräumen ?
      Ich denke hier sollten wir ansetze solange die Türkei diese Politik fortsetzt , müssen wir deren Airlines ein Landeverbot erteilen !

    • @G. Nampf

      Naja man sollte aber aufpassen das Problem nicht NUR auf der Symptomebene anzugehen. Das bringt langfristig wenig. Ebenso sollte man aufpassen, sich von den Irren nicht die Wahl der Waffen vorschreiben zu lassen. Dann ist man schnell bei Guantanamo - einer Brutstätte aus dem einige der Irren ja gerade kommen.

      Auch wenn das nur ein Aspekt sein kann, empfehle ich -durchaus ernst- mal unkonventionelle Ansätze und die Brüder -nach entsprechender Vorbereitung- mal zur Kuschelparty (oder als Vorläufer Raufparty) zu schicken um sich berühren zu lassen. Davor dürften diese Harten eine ziemliche Angst haben, weshalb sie ja alles tun, um unnahbar zu wirken. Gegen diese (und verwandte) Angst lohnt es wirklich in den Jihad zu ziehen :

      http://www.die-kuschelparty.de/hintergrund/hintergrund.html

    • Es wird Zeit, die Unterstützer des IS (Salafisten) zu internieren (am Besten in Guantanamo) und Koranschulen in Europa zu schließen.

    • achso: und man wünscht dem Westen, der in Selbtgefälligkeit einer postmodernen Wertebeliebgkeit fröhnt und die dabei entstehende (Sinn-)Leere meint, mit einem mit Falschgeld erkauften Konsumrausch zudröhnen zu können, zur Vernunft zu kommen und das (wenn auch durch blutigen Wahnsinn entstellte) berechtigte Anliegen, der IS zu erkennen und so den nahrhaften Sumpf auf dem Irre wie IS spriessen, trocken zu legen.

    • Diese "IS-Krieger" sind infantile Idioten, die glauben, ein Ernstgenommenwerden damit zu erkaufen, dass sie besonders hart & böse sind. Wie sooft bei den "ganz Harten", auf eine besonders perverse Art auf der Suche nach Liebe und Anerkennung.

      Man wünscht ihnen, dass sie einmal erahnen, was wirklich gemeint sein könnte mit dem Jihad oder Gott.

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