Neue Gesprächsrunde Iran will in Türkei über Atomprogramm sprechen

Der Iran will Gespräche über sein umstrittenes Atomprogramm in der Türkei führen. Der Westen beschuldigt den Iran, sein ziviles Atomprogramm für militärische Zwecke zu verwenden.
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Irans Außenminister Manouchehr Mottaki. Quelle: Reuters

Irans Außenminister Manouchehr Mottaki.

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HB TEHERAN. Der Iran hat als Ort für eine neue Runde von Gesprächen über sein umstrittenes Atomprogramm die Türkei vorgeschlagen. Teheran habe seine „Freunde in der Türkei“ darüber informiert, dass es bereit sei, die Gespräche dort abzuhalten, sagte Außenminister Manutschehr Mottaki am Sonntag. Er hoffe, dass sich die beteiligten Parteien bald auf einen Zeitpunkt und eine Tagesordnung für die Gespräche einigten, erklärte Mottaki weiter.

Der Westen wirft dem Iran vor, sein ziviles Atomprogramm als Deckmantel für die Entwicklung von Atomwaffen zu nutzen, was die Regierung in Teheran entschieden zurückweist. Verhandlungen darüber waren im vergangenen Jahr gescheitert und hatten im Sommer zu einer vierten Runde von UN-Sanktionen geführt. An den Gesprächen mit dem Iran sind die fünf Mitgliedstaaten des Weltsicherheitsrats sowie Deutschland beteiligt.

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