Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Neue Migrationsregeln Brexit-Regeln: Großbritannien hält EU-Bürger von Einreise ab

Wegen neuer Migrationsregeln haben die britischen Behörden mehreren EU-Bürgern die Einreise verweigert. Unter den Betroffenen seien auch Deutsche gewesen.
08.05.2021 - 09:55 Uhr Kommentieren
Einige EU-Bürger seien tagelang in Abschiebehaft festgehalten worden. Quelle: dpa
Flughafen

Einige EU-Bürger seien tagelang in Abschiebehaft festgehalten worden.

(Foto: dpa)

London Wegen neuer Migrationsregeln seit dem Brexit haben die britischen Behörden bereits mehreren EU-Bürgern die Einreise ins Vereinigte Königreich verweigert. Darunter sind auch Deutsche. Wie es aus dem Auswärtigen Amt hieß, ist der deutschen Botschaft in London „eine niedrige einstellige Zahl von Fällen bekannt, in denen deutsche Staatsangehörige nach Einreise vorübergehend am Flughafen festgehalten wurden“.

Die Betroffenen, die als Einreisegrund jeweils eine Au-Pair-Tätigkeit angegeben hatten, wurden demnach nach mehreren Stunden mit der Auflage entlassen, das Vereinigte Königreich binnen weniger Tage zu verlassen, hieß es weiter. Es seien aber keine Fälle bekannt, in denen Deutsche „über einen längeren Zeitraum festgehalten oder in einer Abschiebehaftanstalt untergebracht worden wären“.

Das Online-Portal „Politico“ berichtete von mindestens 30 Menschen, darunter auch Deutschen. Einige EU-Bürger seien tagelang in Abschiebehaft festgehalten worden. Das britische Innenministerium wollte sich nicht konkret äußern.

„EU-Bürger sind unsere Freunde und Nachbarn, und wir möchten, dass sie bleiben“, teilte die Behörde in London auf Anfrage mit. Das Ministerium verwies auf das sogenannte EU Settlement Scheme, das EU-Bürgern, die bereits vor dem 31. Dezember 2020 in Großbritannien gelebt haben, weitgehend die gleichen Rechte zusichern soll wie vor dem Brexit.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Dazu zählen etwa das Recht, im Land zu leben, zu arbeiten und den staatlichen Gesundheitsdienst in Anspruch zu nehmen. Noch bis Ende Juni können Bürger sich darauf bewerben.

    Junge Menschen stärker betroffen

    „Für diejenigen, die vor diesem Datum nicht hier ansässig waren, benötigen wir - wie es die Öffentlichkeit erwartet - einen Rechtsnachweis, um im Vereinigten Königreich zu leben und zu arbeiten“, betonte das Ministerium. Ein Ziel der britischen Regierung von Premierminister Boris Johnson für den Brexit war, die Freizügigkeit zu stoppen.

    Seit Januar müssen Menschen, die neu ins Land kommen und dort arbeiten wollen, meistens Visa beantragen. Für junge Leute, die etwa Jobs als Praktikanten, Au Pairs oder Referenten übernehmen wollen, sind die Voraussetzungen schwer zu erfüllen.

    Mehr: Von wegen Brexit-Flaute – Großbritannien erwartet Rekord-Aufschwung

    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Neue Migrationsregeln - Brexit-Regeln: Großbritannien hält EU-Bürger von Einreise ab
    0 Kommentare zu "Neue Migrationsregeln: Brexit-Regeln: Großbritannien hält EU-Bürger von Einreise ab"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%