Neue Paketlösung der Troika Zyperns Schicksal auf Messers Schneide

Nach dem dramatischen Tag liegt in Nikosia keine Lösung, aber ein Paket auf dem Tisch. Die Troika rückt die Laiki-Bank ins Zentrum, aber die Probleme nehmen kein Ende. Der Tag im Live-Blog.
Update: 22.03.2013 - 20:00 Uhr 122 Kommentare
Demonstranten vor dem Parlament in Nikosia verbrennen EU-Fahnen. Quelle: dpa

Demonstranten vor dem Parlament in Nikosia verbrennen EU-Fahnen.

(Foto: dpa)

Wir schließen unseren Live-Blog um 20 Uhr. Das Wichtigste vom Tage zum Nachlesen im Überblick:
+ Der Tag begann mit Druck aus Berlin und Brüssel: der Plan aus Zypern, die Finanzlücke mit einem Solifonds zu füllen, werde keinesfalls akzeptiert
+ Die ursprüngliche Idee einer Bankenabgabe wird neu erwogen
+ Das Parlament auf Nikosia vertagt sich, zunächst auf den Nachmittag, dann auf den Abend
+ Russlands Investoren haben ihr Interesse verloren, Moskau bricht die Verhandlungen ab
+ Märkte reagieren verunsichert auf das anhaltende Hin-und-Herr

++ 20.00 Bankenabgabe von 15 Prozent in der Debatte

Zur Vermeidung des Staatsbankrotts ist nach Informationen des zyprischen Fernsehens nunmehr eine Zwangsabgabe von sogar 15 Prozent auf Guthaben von mehr als 100.000 Euro im Gespräch. Das zyprische Fernsehen berichtete am Freitagabend, dass diese Abgabe zu dem jüngsten Konzept der Regierung in Nikosia gehöre.

++ 19:30 Troika setzt auf Paketlösung

Handelsblatt-Reporter Jan Hildebrand hat aus Kreisen der Troika (EU, EZB, IWF) Details erfahren, wie eine Paketlösung aussehen könnte. Demnach wird mit Nikosia über ein neues Modell verhandelt, wie das Land einen Eigenbeitrag zum Hilfspaket liefern kann. Der Finanzbedarf des Landes soll durch die Abwicklung eines Teils der Laiki-Bank (Popular Bank) gesenkt werden. Der Rest soll über eine Zwangsabgabe auf Einlagen bei den übrigen zyprischen Banken zusammenkommen. Diese Abgabe könnte dann deutlich moderater ausfallen, als es die Einigung der Euro-Finanzminister vorsah.

Die Kontoinhaber bei der Laiki Bank müssten einen höheren Beitrag leisten, hieß es. Bei der Aufspaltung der zweitgrößten zyprischen Bank würden Guthaben über 100.000 Euro in eine Bad Bank überführt. Allerdings sind bei den Gesprächen der Troika neue Probleme aufgetaucht: Zyperns Wirtschaftslage werde schlechter als bislang eingeschätzt, dadurch steige der Finanzbedarf des Landes.

Bankangestellte machen sich ihrem Frust Lust - Deutschland ist der Sündenbock. Quelle: dpa

Bankangestellte machen sich ihrem Frust Lust - Deutschland ist der Sündenbock.

(Foto: dpa)

++ 19:15 ++ Weitere Verzögerungen

Die mit Spannung erwartete Sitzung des zyprischen Parlaments verzögert sich weiter. Eigentlich sollte die Debatte um 19.00 Uhr beginnen. „Das kann noch lange dauern“, sagte jedoch ein Abgeordneter am Freitagabend. Nach aktuellen Stand der Spekulationen in Nikosia sollen nun doch Spareinlagen belastet werden, allerdings nur über 100 000 Euro - und die mit bis zu sieben Prozent. Der Abgabelast könne jedoch auch auf über zehn Prozent steigen, spekuliert Chris Adams, Finanzexperte der Financial Times.

++ 19:10 ++ Amerikaner spekulieren auf Einigung

Spekulationen auf eine bevorstehende Einigung über Finanzhilfen beflügeln die New Yorker Börsen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte am Nachmittag 0,6 Prozent auf 14.505 Punkte zu.

++ 18:50 ++ Steinbrück stützt Merkels Linie

Peer Steinbrück klärt seine Position zu Zypern, die weitgehend mit derjenigen der Kanzlerin übereinstimmt: Zypern müsse ein klares Bekenntnis zur EU und zum Euro abgeben, die Eigenbeteiligung des Landes in Höhe von 5,8 Milliarden Euro sei zwingend, die Idee eines Solidaritätsfonds ein Irrweg - und auch das Ultimatum der EZB an Zypern sei richtig gewesen, sagte der SPD-Kanzlerkandidat Zeit Online. Allerdings: Die von der Bundesregierung mitgetragene geplante Einbeziehung der Kleinsparer sei aber ein "Fehler" gewesen.

++ 18:30 ++ Hängepartie verunsichert Anleger in Europa

Der drohende Kollaps Zyperns hat die Anleger am Freitag von den europäischen Börsen ferngehalten, dennoch wurde eine Einigung am Wochenende erwartet. In dieser Gemengelage schloss der Dax 0,3 Prozent im Minus bei 7911,35 Zählern. Auf Wochensicht gab er 1,6 Prozent nach. Der EuroStoxx50 ging nahezu unverändert bei 2684 Punkten aus dem Handel. Der Euro rutschte zeitweise unter die Marke von 1,29 Dollar, berappelte sich dann aber wieder.

++ 18:20 ++ Angriffe auf Bundeswehr in Zypern
In der zyprischen Stadt Limassol sind deutsche Soldaten der Uno-Mission Unifil untergebracht. Dort kam es zu einem Zwischenfall. Wie jetzt bekannt wurde, wurden am Morgen vor dem Lager eine deutsche und zwei Uno-Fahnen von Flaggenmast gerissen. Auf einer Uno-Fahne herumgetrampelt, teilte die Bundeswehr einigen Bundestagsabgeordneten mit, berichtet Spiegel Online.

++ 18:00 ++ Fünf verrückte Idee, Zypern zu retten
In Nikosia und Brüssel halten die Verhandlungen an, eine Ende ist im Moment nicht absehbar. Die Beobachter aus der Welt vertreiben sich die Zeit mit Planspielen und Szenarien. Die Washington Post hat sich fünf verrückte Ideen ausgedacht, wie Zypern zu retten wäre. So verrückt wie der ursprüngliche Plan der Euro-Gruppe, auch die Kleinsparer zu enteignen, oder die Solidaritätsfonds-Idee der Zyprer sind die Ideen aus Washington aber gar nicht. Der letzte, durchaus ernstgemeinte Vorschlag: schiebt die 15,8 Mrd. Euro doch einfach rüber, soviel Geld ist das doch auch nicht.

++ 16:50 ++ Lambsdorff steht mit seiner Kritik alleine da

Spitzenpolitiker von Union und Opposition weisen die Rücktrittsforderung des FDP-Europapolitikers Alexander Graf Lambsdorff an den neuen Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem scharf zurück:

++ 16:34 ++ Griechische Piraeus-Bank steigt ein

Die Piraeus-Bank übernimmt offenbar das Griechenland-Geschäft der Bank of Cyprus und der Cyprus Popular Bank, berichten die Nachrichtenagenturen Reuters und AFP. Sie beziehen sich auf Aussagen von zwei mit den Verhandlungen vertrauten Bankern. Mit dem Schritt soll das griechische Bankensystem vor einer Ansteckung durch die Finanzkrise Zyperns geschützt werden. Spekulationen über einen Einstieg der Piraeus-Bank ließen den Aktienkurs des griechischen Instituts um mehr als 20 Prozent klettern.

++ 16:04 ++ Regierungspartei glaubt an Einigung mit Troika
Im Ringen um eine Rettung Zyperns vor dem Staatsbankrott scheint eine Lösung in Sicht: Zypern stehe kurz vor einer Einigung mit der Troika aus EU, EZB und IWF, sagte der stellvertretende Chef der konservativen Partei Demokratische Gesamtbewegung, Averof Neofytou. Gleichzeitig rief er die Bürger auf, Ruhe zu bewahren. Wann das zyprische Parlament zusammenkommt, um ein Rettungspaket zu beschließen, blieb weiterhin unklar. Die Rede war zuletzt von Freitagabend.

++ 16:00 ++ Dijsselbloem wartet auf neuen Vorschlag aus Zypern

Dass die Euro-Gruppe wenig von den jüngsten Überlegungen in Nikosia hält, hat sie mehr als deutlich gemacht. Jetzt schaut ihr Chef gespannt nach Zypern, welche Rettungs-Strategie die Regierung als nächstes fährt. „Die Euroländer legen einen hohen Betrag auf den Tisch. Zypern muss auch seinen Beitrag liefern.“ Er warte auf neue Vorschläge, ließ er Journalisten nach einer Sitzung des niederländischen Kabinetts wissen – berichtet Leon Willems vom Het Financieele Dagblad.

Die Rückkehr der Zwangsabgabe
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122 Kommentare zu "Neue Paketlösung der Troika: Zyperns Schicksal auf Messers Schneide"

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  • Mag sein. Wobei das wahre Problem in Sachen Reformen ja in den westlichen Demokratien die Umsetzbarkeit von Reformvorschlägen ist; hier mischen zu viele Lobby´s, Interessenverbände etc. mit und verhindern so jede sinnvolle Reform/Änderung (siehe z.B. steuerliche Vereinfachungen in D, "Ausmisten" bei Subventionen etc.).

    Von einem Wechsel des politischen oder wirtschaftlichen Systems ist m.E. dringend abzuraten, denn wo läge die (ernst gemeinte) Alternative? Demokratie bzw. der praktizierte Manchester-Parlamentarismus ist zwar eine relativ ineffiziente/schwierige Staatsform jedoch wohl noch die beste unter den Alternativen. Über eine höhere direkte Bürgerbeteiligung könnte zwar sicherlich mehr erreicht werden, aber evtl. zeichnet sich hier ja in den nächsten Jahren ein Umbruch ab. Sozialismus, Diktatur etc. hat der Menschheit in der Vergangenheit ja auch kein Glück gebracht. Ich denke somit dass diese Optionen ausgeschlossen werden können.

    Und dass die soziale Marktwirtschaft Deutschland (wenn sie denn nur sauber Praktiziert würde - in der vorliegenden Situation in erster Line der Marktwirtschaftliche Aspekt Gläubiger + Eigentümber = Risikoträger) im Gegensatz zur Planwirtschaft oder reinen Marktwirtschaft deutlich nach vorn gebracht und auch für die Mehrheit der Gesellschaft einen im Vergleich zu anderen Ländern bzw. zur Vorzeit deutlichen Wohlstandsgewinn gebracht hat dürfte ebenfalls unstrittig sein.


  • @Rechner

    heut waren Sie besonders fleissig, sprich die Krise entwickelt sich. Bleiben Sie wetier am Ball, ich brauch ihre Haltung für meine Anaylse.

    Am End des Krisenjahres schlag ich Sie als besonders tapfren Verteidiger "Eurobelange" für das "goldene EU Ei" vor. Empfang gegeben durch "ExZellenzia" Martin Schulz, Barroso und dem belgischen Schlappohr Rampe.

    Optimisten/Helden wie es einer sind braucht unser Land. HB ebenfalls. Spiel bitte weiter mit.

  • 'Delinix' sagt
    ----------------
    „In den letzten zwei Jahren rollt Reallohnwachstum und Beschäftigungswachstum auf Deutschland zu.“

    Ihre Beiträge haben sich qualitativ ganz schön verändert in den letzten Monaten. So ein dummes Zeug hätten Sie früher nicht geschrieben.

    • Woher soll denn der Konsum kommen, wenn sich ein hoher Prozentsatz aller Beschäftigten den viel zu niedrigen Lohn aufstocken lassen muss? Ohne Konsum kein Wohlstand.
    ----------------

    Egal woher. Er IST gekommen.

    2011 und 2012 sind Beschäftigungsniveau, Reallöhne und Einzelhandelsumsätze gestiegen.

    Nicht massiv, aber immerhin das Gegenteil von "Armut".

    +++

    'Delinix' sagt
    ----------------
    • Woher soll denn eine Rente kommen, die zum Leben ausreicht, wenn das Rentennieveau immer weiter sinkt, weil es mehr alte Menschen gibt und weil die jungen Menschen zu wenig verdienen?
    ----------------

    Daher, daß Alter nicht mehr ist was es mal war.

    Leute können länger arbeiten.

    Und die jungen Leute verdienen NICHT zuwenig, siehe steigende Reallöhne.

    +++

    'Delinix' sagt
    ----------------
    • Woher soll denn die empfohlene Zusatzrente aus eigener Vorsorge kommen, wenn der monatliche Verdienst so niedrig ist, dass er gerade mal für das Nötigste ausreicht?
    ----------------

    Der monatliche Verdienst reicht bei den allermeisten für mehr als das Nötigste.

    Es sei denn, daß man sich unter dem "Nötigsten" Zweitwagen und Dritturlaub vorstellt.

    +++

    'Delinix' sagt
    ----------------
    • Was geschieht mit der wachsenden Verschuldung Deutschlands
    ----------------

    Die Verschuldung steigt nur nominal und auch das minimal.

    Real und im Verhältnis zum BSP sinkt sie seit 2010.

    +++

    'Delinix' sagt
    ----------------
    • und wie genau wird es sich auswirken, wenn auch nur ein Teil der Bürgschaften aus der Euro-Rettung fällig werden?
    ----------------

    Das käme natürlich drauf an, wieviel das wäre.

    Realistisch ist das aber nur bei Griechenland zu erwarten.

    Könnte maximal etwa 90 Milliarden kosten - bei Totalpleite.

    Wären 3,3% BSP.

  • @Rechner

    „Wann wird die Armut denn auf Deutschland zurollen?

    In den letzten zwei Jahren rollt Reallohnwachstum und Beschäftigungswachstum auf Deutschland zu.“

    Ihre Beiträge haben sich qualitativ ganz schön verändert in den letzten Monaten. So ein dummes Zeug hätten Sie früher nicht geschrieben – pardon.

    • Woher soll denn der Konsum kommen, wenn sich ein hoher Prozentsatz aller Beschäftigten den viel zu niedrigen Lohn aufstocken lassen muss? Ohne Konsum kein Wohlstand.
    • Woher soll denn eine Rente kommen, die zum Leben ausreicht, wenn das Rentennieveau immer weiter sinkt, weil es mehr alte Menschen gibt und weil die jungen Menschen zu wenig verdienen?
    • Woher soll denn die empfohlene Zusatzrente aus eigener Vorsorge kommen, wenn der monatliche Verdienst so niedrig ist, dass er gerade mal für das Nötigste ausreicht?
    • Was geschieht mit der wachsenden Verschuldung Deutschlands – und wie genau wird es sich auswirken, wenn auch nur ein Teil der Bürgschaften aus der Euro-Rettung fällig werden?
    DAS sind doch die zentralen Fragen.
    Es ist eben gerade NICHT so, dass hier irgendetwas Positives auf uns zu „rollt“, wie Sie belieben zu manipulieren.

  • Laut Reuters haben Zyperns Banken 68 Milliarden Euro Einlagen, davon 38 Milliarden in Konten mit mehr als 100.000 Euro.

    http://www.reuters.com/article/2013/03/22/us-cyprus-parliament-idUSBRE92G03I20130322

    Würde man 5,8 Milliarden auf der Basis dieser 38 Milliarden erheben wollen, würde das einer Abgabe von 15,26% erforderlich machen.

    Bei einer Lösung mit einem Freibetrag von 100.000 wäre die notwendig Rate auf den Betrag über der Freigrenze höher - vielleicht 20%.

  • 'caesar4441' sagt
    -------------------
    Mir ist völlig rätselhaft warum die Zyprer die Spielhöllen mit ihrem guten Geld "retten" wollen.
    -------------------

    Mir scheint Sie übersehen zwei wichtige Faktoren:

    Erstens, daß der Betrieb von Spielhöllen für Ausländer ihre wichtigste Einnahmequelle war, und zweitens, daß sie die Spielhöllen nicht mit "ihrem guten Geld", sondern mit unserem guten Geld retten wollen.

  • 'P17' sagt
    ----------------------
    Offener Brief an die zypriotische Bevölkerung: Liebe Zyprioten, nehmt Euch ein Beispiel an Island!

    Banken pleite gehen lassen, aus dem EURO austreten, eigene Währung einführen, (musste Island nicht, weil sie klugerweise nicht eingetreten sind), neues Geld drucken, die Sparer vom Staat entschädigen und - muss leider sein - abwerten. [...]
    ----------------------

    Offener Brief an P17:

    Mein lieber P17,

    wenn die Zyprioten tatsächlich das Geld hätten, "Sparer vom Staat entschädigen" zu lassen, dann gäbe es wohl ein paar Probleme weniger.

    Bloß bräuchten sie dafür etwa 17 Milliarden Euro - oder 42.500 Euro pro Nase.

    Das Geld ham'se aber nicht.

    Die Banken brauchen sie auch nicht pleite gehen zu lassen - dat sind die de fakto schon.

    Die werden nur noch durch Notkredite der EZB über Wasser gehalten.

    Allerdings nur bis Montag.

    Dann ist Sense.

  • 'Henry' sagt
    ---------------
    Ob sich das Wunschdenken unserer Politiker erfüllen wird, bleibt abzuwarten. Es ist sehr schwer sachlich zu bleiben, bei der Armut die auf Deutschland zurollen wird.
    ---------------

    Wann wird die Armut denn auf Deutschland zurollen?

    In den letzten zwei Jahren rollt Reallohnwachstum und Beschäftigungswachstum auf Deutschland zu.

    ...

    Ein Loch ist im Eimer, lieber Henry, lieber Henry, ein Loch ist im Eimer, lieber Henry, ein Loch.

    +++

    'Henry' sagt
    ---------------
    Wie haben den Bundesländerfinanzausgleich seit genau 1950. Also 63 Jahre gehen Ausgleichsgelder innerhalb Deutschland hin und her. Obwohl in jedem deutschen Bundesland nahezu die selben sozialen, kulturellen, ökonomischen, ökologischen und geographischen Bedingungen existieren, sind diese Ausgleichzahlungen innerhalb Deutschland immer noch nötig.
    ---------------

    Nötig sind die überhaupt nicht - sie werden eben nur gezahlt weil es die Politik so will.

    ...

    Dann stopf es liebe Liese, liebe Liese, dann stopf es liebe Liese, liebe Liese, ... mach's ZU.

    +++

    'Henry' sagt
    ---------------
    Wer kommt auf diese glorreiche Idee, dass die großen Länder wie Spanien, Griechenland, Zypern, Portugal, Italien und Frankreich mit ihren unterschiedlichen Souveränitäten und ihren Mentalitäten jemals ein gleiches Wirtschaftswachstum erwirtschaften könnten wie Deutschland oder die Niederlande.
    ---------------

    Auf diese Idee ist außer Ihnen noch kein Mensch gekommen.

    Gleiches Wirtschaftswachstum ist für eine Währungsunion überhaupt nicht erforderlich.

    Genausowenig wie gleiche Körpergröße für die Benutzung des gleichen Maßes.

    ...

    Womit denn lieber Henry, lieber Henry, womit denn lieber Henry, lieber Henry, ... womit?

  • 'so_long' sagt
    ------------------
    Zypern: Wie schon zuvor berichtet fordert die Troika nun angeblich einen Eigenanteil von €6,7 Mrd statt wie zuvor von €5,7 Mrd.
    Die Meldung stammt von der Nachrichtenagentur "Market News", welche sich auf einen zyprischen Regierungsvertreter beruft.
    Die zusätzlich geforderten €900 Mio sollen ein "Sicherheitspuffer" darstellen.
    ------------------

    Interessant.

    Offensichtlich will man sich mit schwer erfüllbaren Forderungen Zypern ein für alle 'mal vom Hals schaffen.

    Das ist sicher die beste Idee - denn mit Ihrem mangelhaften Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge sind die Zyprioten nicht kreditwürdig.

    Egal, wie die fiskalische oder wirtscchaftliche Metrik im Moment aussehen mag.

    Wer so tief im Schlamassel steckt wie die und dann noch meint 'ne große Lippe riskieren zu müssen, für den ist die Ziege die geeignete Landeswährung.

  • 'Notar' sagt
    ---------------
    Die Angelegenheit mit Zypern ist Beweis genug !
    ---------------

    Mit anderen Worten - Sie haben keine Beweise für Ihre lächerliche Behauptung.

    +++

    'Notar' sagt
    ---------------
    Dummschwätzer !
    ---------------

    Spinner!

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