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Neue Richtlinie Betrügern drohen in der EU härtere Strafen

Eine neue EU-Richtlinie sieht eine härtere und einheitlichere Bestrafung für Betrüger vor. Bald soll es nicht mehr vom Wohnort des Verbrechers abhängen, wie hart er bestraft wird.
11.07.2012 - 14:42 Uhr 4 Kommentare
Für Betrüger hat sich das Netz zum Tummelplatz entwickelt. Quelle: dpa

Für Betrüger hat sich das Netz zum Tummelplatz entwickelt.

(Foto: dpa)

Brüssel Der Griff von Betrügern und anderen Kriminellen in die Kassen der Europäischen Union soll in allen 27 EU-Staaten öfter, härter und einheitlicher bestraft werden. Dies sieht eine Richtlinie zum Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Union vor.

„Die EU darf sich nicht von Kriminellen ausplündern lassen“, sagte EU-Justizkommissarin Viviane Reding am Mittwoch in Brüssel bei der Vorstellung des Richtlinien-Entwurfs. Allein im Jahr 2010 sei der EU-Steuerzahler schätzungsweise um 600 Millionen Euro betrogen worden.

Bisher hänge es oft vom Wohnort eines Verbrechers ab, ob - und wie hart - er für den Griff in EU-Kassen bestraft werde, sagte der für Betrugsbekämpfung zuständige EU-Kommissar Algirdas Semeta.

„Betrüger sollten nicht alleine wegen ihres Aufenthaltsortes einer Bestrafung entgehen.“ Die Richtlinie solle daher vor allem für eine gemeinsame Definition beispielsweise von Betrug, Unterschlagung und Bestechlichkeit sorgen. Auch sollen die Mindeststrafen und die Verjährungsfristen in den EU-Staaten vereinheitlicht werden.

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    Betrug definiert jeder EU-Staat anders
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    4 Kommentare zu "Neue Richtlinie: Betrügern drohen in der EU härtere Strafen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • 10% des geldes, welches von den ländern zur eu fließt werden offiziel "vermisst"?

      gilt das dann als betrug am steuerzahler aller länder???

      da müste die eu dannn mal bei sich selbst anfangen :D

    • In Brüssel ist der Bock der Gärtner und Drakula bewacht die Blutbank ! NochFragen ???

    • "„Die EU darf sich nicht von Kriminellen ausplündern lassen“, sagte EU-Justizkommissarin Viviane Reding am Mittwoch in Brüssel bei der Vorstellung des Richtlinien-Entwurfs. Allein im Jahr 2010 sei der EU-Steuerzahler schätzungsweise um 600 Millionen Euro betrogen worden."

      LOOOOL Aufwachen, wir werden von dieser Regierung jährlich um hunderte Milliarden betrogen!

    • Die Länder,mit der höchsten Korruption gehören auf den
      Prüfstand.
      Was italienische Richter nicht schafften und mit ihrem
      Leben bezahlten,sollte sich Monti zuerst vornehmen..
      Da gibt es die Milliarden,die er nun haben will..

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