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Neue Sanktionen gegen Nordkorea Russland hält Ölembargo für falsch

Im Atomstreit drohen Nordkorea erneute Sanktionen aus den USA. Russland warnt nun vor dem geplanten Exportverbot für Öl. Stattdessen soll UN-Generalsekretär Guterres stärker in die Konfliktlösung eingebunden werden.
06.09.2017 - 15:02 Uhr Kommentieren
Der russische Außenminister sagte, es sei noch zu früh für eine klare Zu- oder Absage Russlands bezüglich neuer Sanktionen gegen Nordkorea. Quelle: dpa
Sergej Lawrow

Der russische Außenminister sagte, es sei noch zu früh für eine klare Zu- oder Absage Russlands bezüglich neuer Sanktionen gegen Nordkorea.

(Foto: dpa)

Wladiwostok Russland hat vor einem möglichen Exportverbot für Öl nach Nordkorea gewarnt. „Was wir wollen, erreichen wir damit nicht“, sagte Kremlberater Juri Uschakow am Mittwoch in Wladiwostok. Präsident Wladimir Putin habe dies zuletzt mehrfach betont, sagte er. Die Nordkoreaner würden nach Putins Einschätzung eher Gras essen, als ihre Ambitionen zurückzuschrauben, wenn Druck auf sie ausgeübt würde, sagte Uschakow der Agentur Interfax zufolge.

Wegen des Atomtests vom Wochenende wollen die USA neue Sanktionen gegen Nordkorea verhängen. Unter anderem ist eine Aussetzung der Öllieferungen aus China im Gespräch. Auch der Einsatz von nordkoreanischen Arbeitskräften im Ausland könnte beschränkt werden.

Putin und seine Führung haben mehrfach betont, dass sie Sanktionen nicht für den richtigen Weg halten. Außenminister Sergej Lawrow sagte aber, es sei noch zu früh für eine klare Zu- oder Absage Russlands. Zunächst werde sich Moskau mit den Vorschlägen vertraut machen. Er warb zudem für eine stärkere Einbindung von UN-Generalsekretär António Guterres in die Konfliktlösung mit Nordkorea.

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