Neue Seidenstraße China spaltet Europa – und setzt dabei auf Italien
China will seinen Einfluss in immer mehr europäischen Staaten ausbauen.
Brüssel, Rom Die Hafenstadt Triest bereitet sich schon vor. „Unsere Region ist das Scharnier zwischen Ost und West”, sagte Sergio Bini von der Landesregierung von Friaul-Julisch Venetien. Der chinesische Markt biete außerordentliche Möglichkeiten für Italien, „und deshalb müssen wir die Gelegenheit ergreifen, die die Neue Seidenstraße bietet“.
Der Provinzpolitiker liegt voll auf einer Linie mit der Regierung in Rom. Diese empfängt Chinas Präsidenten Xi Jinping am 22. März zum Staatsbesuch.
Dabei sollen mehrere Absichtserklärungen unterschrieben werden. Eine davon ist höchst umstritten: Es geht um Chinas Megaprojekt, die Neue Seidenstraße: 900 Milliarden US-Dollar will Peking in Infrastrukturprojekte entlang der Route investieren, die vom Fernen Osten bis nach Europa führt.
13 EU-Staaten haben sich bereits in das gigantische Vorhaben einbinden lassen: Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Griechenland, Portugal, Polen, die Slowakei, Slowenien, Ungarn, Malta und die drei baltischen Staaten schlossen mit der Regierung in Peking jeweils individuelle Investitionsabkommen.
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