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Neue Spannungen Nachbarstaaten warnen Nordkorea vor Atomtest

Appeasement-Politik statt Konfrontation: Aus Unsicherheit fahren die Nachbarstaaten Nordkoreas derzeit einen eher moderaten Kurs. Doch China und Japan machen gleichzeitig unmissverständlich klar, wo die Grenzen liegen.
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Nordkorea verunsichert seine Nachbarn mit immer neuen Raketentests. Quelle: dapd

Nordkorea verunsichert seine Nachbarn mit immer neuen Raketentests.

(Foto: dapd)

PekingSüdkorea, China und Japan haben die nordkoreanische Führung bei einem Gipfeltreffen in Peking vor einem neuen Atomtest gewarnt. Die Nachbarstaaten des kommunistischen Landes seien sich einig, dass „Nukleartests oder weitere Provokationen“ nicht hinnehmbar seien, sagte der südkoreanische Staatschef Lee Myung Bak nach Gesprächen mit den Ministerpräsidenten Chinas und Japans, Wen Jiabao und Yoshihiko Noda. Während Noda in der Frage eine enge Zusammenarbeit der drei Länder beschwor, forderte Wen Besonnenheit.

Anfang Mai hatten sich Hinweise auf Planungen Nordkoreas für einen neuen Atomtest, den dritten in der Geschichte des Landes, verdichtet. Damit will das Land offenbar seine jüngste Schlappe bei einem Satellitenstart wettmachen. Die Rakete mit dem Satelliten stürzte am 13. April kurz nach dem Start ins Meer. Die USA, Japan und Südkorea sahen darin den verdeckten Test einer Langstreckenrakete und damit einen Verstoß gegen Resolutionen der Vereinten Nationen.

Bei ihrem Gipfeltreffen in der chinesischen Hauptstadt vereinbarten Lee, Wen und Noda am Sonntag auch neue Gespräche über eine Freihandelszone zwischen ihren Ländern. Eine solche Kooperation werde "die wirtschaftliche Dynamik der Region freisetzen", zeigte sich Wen überzeugt. Lee sagte, es brauche für diesen Bereich „einen gesetzlichen Rahmen“. Zusammen sind China, Japan und Südkorea gemessen an der Kaufkraft die größte Wirtschaftsmacht der Welt vor der Europäischen Union.

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  • afp
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