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Neuer Angriff in Mosul Saddams Elite-Offiziere vor dem Comeback

Angriffe und Anschläge im Irak sind an der Tagesordnung - die Allierten bekommen die Sicherheitslage mit ihren eigenen Kräften sowie mit irakischen Polizisten nicht in den Griff. Jetzt stehen Saddams Elite-Offiziere vor dem Comeback.
US-Soldaten bemühen sich um mehr Sicherheit im Irak - doch die Gewalt nimmt zu. Foto: dpa

US-Soldaten bemühen sich um mehr Sicherheit im Irak - doch die Gewalt nimmt zu. Foto: dpa

HB BAGDAD/KAIRO. Angesichts der täglichen Angriffe und Explosionen im Irak arbeiten der irakische Regierungsrat und die US-Armee mit Hochdruck an Plänen, die den Einsatz von mehr ehemaligen Soldaten im Sicherheitsapparat vorsehen. Die irakische Zeitung „Al-Anbaa“ berichtet am Montag, 1 000 ehemalige Angehörige der Republikanischen Garde, einer unter Saddam Hussein gegründeten Elite-Einheit, sollten demnächst den Polizisten zur Seite stehen.

Ijad Allawi, der dem provisorischen Regierungsrat angehört, habe die Besatzungstruppen dringend aufgefordert, mehr ehemalige irakische Soldaten, die unter dem alten Regime keine Verbrechen begangen hätten, in den Dienst zurückzuholen. Allawis Wifaq-Partei ist ein Sammelbecken ehemaliger Offiziere, die sich zum Teil schon unter Saddam vom Regime abgewandt hatten.

Die „New York Times“ hatte am Sonntag berichtet, das Pentagon erwäge, möglicherweise ganze Einheiten der ehemaligen irakischen Armee in die von den Amerikanern ins Leben gerufene neue Armee zu integrieren. Davon sei die Republikanischen Garde aber ausgenommen.

Am Montag wurde in der irakischen Provinz Dijala nach Informationen des arabischen Fernsehsenders El Dschasira ein Iraker bei einem Attentatsversuch auf einen hohen Beamten getötet. Der offenbar für den Mitarbeiter von Gouverneur Abdullah el Dschiburi bestimmte Sprengsatz habe zudem 15 weitere Menschen verletzt, berichtete der Sender. Am Sonntag war nach Angaben von Augenzeugen in Bagdad der stellvertretende Vorsitzende des Gemeinderates der Hauptstadt in seinem Auto erschossen worden.

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