Neues Buch zum islamistischen Terror Die Provokation

Was macht unauffällige Bürger zu Mördern, die sich einem Steinzeit-Islam verschreiben? Der Soziologe Gilles Kepel analysiert am Beispiel Frankreich, warum die Strategie der dritten Welle des Dschihads aufzugehen scheint.
Regierungschefs vereint in Trauer und Solidarität. action press Quelle: AFP
Nach den Anschlägen auf „Charlie Hebdo“

Regierungschefs vereint in Trauer und Solidarität.
action press

(Foto: AFP)

Seit in Europa geborene Jugendliche zu Hunderten in die Dienste der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) treten, seit sie von Würzburg bis Nizza mit Maschinenpistolen, Äxten oder Messern bewaffnet auf die Menschen losgehen, unter denen sie groß geworden sind, versuchen wir zu verstehen: Was macht unauffällige Franzosen, Deutsche, Belgier zu Massenmördern, die sich einem Steinzeit-Islam verschreiben? Wir fragen nach einer kriminellen Vorgeschichte, suchen nach Anzeichen für religiöse Radikalisierung, interessieren uns für das familiäre und soziale Umfeld, betrachten ihre oft instabile Psyche.

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