Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Neuwahlen Caprilis soll für die venezolanische Opposition antreten

Nach dem Tod von Präsident Chavez muss in Venezuela laut Verfassung innerhalb von 30 Tagen ein neuer Präsident gewählt werden. Die Opposition will den 40-jährigen Gouverneur Henrique Capriles ins Rennen schicken.
Kommentieren
Der venezolanische Oppositionsführer Miranda Henrique Capriles will Nachfolger von Chavez werden. Quelle: Reuters

Der venezolanische Oppositionsführer Miranda Henrique Capriles will Nachfolger von Chavez werden.

(Foto: Reuters)

Caracas Nach dem Tod des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez hat sich die Opposition auf einen Kandidaten für die bevorstehenden Wahlen verständigt. So soll der 40-jährige Gouverneur Henrique Capriles erneut ins Rennen gegen das Chavez-Lager geschickt werden, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch aus Oppositionskreisen erfuhr. Capriles hatte im Oktober die Präsidentenwahl gegen den Sozialisten verloren, der sich damit seine vierte Amtszeit trotz seines Krebsleiden sichern konnte. Allerdings erzielte der Zentrumspolitiker Capriles mit 44 Prozent das beste Ergebnis, das ein Oppositionskandidat jemals gegen Chavez erreicht hatte.

Chavez war am Dienstag in der Hauptstadt Caracas im Alter von 58 Jahren seinem Krebsleiden erlegen. Sein Stellvertreter und erklärter Wunschnachfolger Nicolas Maduro übernahm die Amtsgeschäfte kommissarisch. Chavez' Staatsbegräbnis ist für Freitag geplant. Die Verfassung sieht Neuwahlen innerhalb der nächsten 30 Tage vor. In Umfragen liegt Maduro im Vergleich zu Capriles deutlich in Führung.

Chavez hatte das ölreiche Land 14 Jahre mit seiner Politik der Umverteilung und Verstaatlichung regiert. Mit seinem Tod verliert die Linke in Südamerika einen ihrer bekanntesten, aber auch umstrittensten Wortführer. In Caracas zogen Hundertausende auf die Straßen und begleiteten den Sarg von Chavez auf dem Weg zur Militärakademie, wo er die nächsten zwei Tage zur Totenwache aufgebahrt werden sollte.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Neuwahlen - Caprilis soll für die venezolanische Opposition antreten

0 Kommentare zu "Neuwahlen: Caprilis soll für die venezolanische Opposition antreten"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.