Neuwahlen: Das sind die Versprechen von Italiens Rechten – und so viel kosten sie
Die drei großen Parteien des Mitte-Rechts-Blocks kommen derzeit in den Umfragen auf mehr als 45 Prozent der Stimmen in Italien.
Foto: APRom. „Bereit, um Italien wieder aufzurichten“ steht über dem Wahlprogramm von Giorgia Meloni. 40 Seiten dick ist das Dokument ihrer Partei Fratelli d’Italia, beschrieben als eine Reise für „Patrioten und Konservative“.
Am 25. September soll diese Reise beginnen: Dann wird Melonis Partei allen Umfragen zufolge die vorgezogenen Parlamentswahlen in Rom gewinnen und Meloni Regierungschefin des drittgrößten Euro-Landes. Dafür dürfte sie ein rechtes Bündnis schmieden mit der rechten Lega und der Mitte-rechts-Partei Forza Italia (FI).
Jüngste Wahlprognosen sehen Melonis Partei klar vorn, bei 24 bis 25 Prozent der Stimmen. Dazu kämen elf bis zwölf Prozent der Lega und etwa acht Prozent der Forza Italia. Zusammen hätte das rechte Trio damit eine komfortable Mehrheit in beiden Parlamentskammern.
Doch was genau fordern die Parteien, die bald Italien anführen könnten? Was werden ihre Wahlversprechen den notorisch hochverschuldeten Staat kosten? Und an welchen Stellen wird es zu einem Bruch mit der Reformagenda von Noch-Premier Mario Draghi kommen?