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New York Explosionen ängstigen Manhattan

Zwei kleine Explosionen vor dem britischen Generalkonsulat in Manhattan haben die Angst vieler New Yorker vor neuen Terroranschlägen geschürt.
FBI-Beamte vor dem Konsulat. Bild: dpa

FBI-Beamte vor dem Konsulat. Bild: dpa

HB NEW YORK. "Wir sind alle sehr besorgt", sagte Bürgermeister Michael Bloomberg am Donnerstag wenige Stunden nach dem Anschlag. Obwohl niemand verletzt wurde und lediglich einige wenige Scheiben barsten, hätten die Explosionen am Tag der Parlamentswahlen in Großbritannien die „Verwundbarkeit New Yorks dramatisch vor Augen geführt“, hieß es in örtlichen Medienberichten.

„Zwei laute Knalls und du denkst sofort wieder an den 11. September“, sagte ein Mann Reportern vor dem betroffenen Hochhaus. Bloomberg rief die Bevölkerung der Acht-Millionen-Stadt auf, Ruhe zu bewahren, aber wachsam zu bleiben. Bislang gebe es „keine schlüssigen Hinweise“ auf den oder die Täter, sagte der Bürgermeister.

Es gebe auch keinen Beweis, dass der Anschlag tatsächlich dem britischen Generalkonsulat in dem 20-stöckigen Hochhaus am Schnittpunkt von Third Avenue und 52nd Street gegolten habe. In der Gegend unweit des Hauptquartiers der Vereinten Nationen befänden sich eine Reihe weiterer Konsulate und UN-Missionen. Das Gebiet sei umgehend auf Sprengstoff abgesucht worden.

Ermittler werteten Aufnahmen von Videokameras aus und vernähmen potenzielle Zeugen der Explosionen, die sich nahezu zeitgleich um 03.35 Uhr Ortszeit ereignet hätten, sagte Polizeipräsident Ray Kelly. Die Sprengsätze seien in einer als Blumenkübel genutzten Betonabsperrung vor dem Eingang versteckt und per Fernzündung zur Explosion gebracht worden.

Zuvor hatte ein Polizeisprecher gesagt, es habe sich um Attrappen von Handgranaten in der Form eines Apfels sowie einer Ananas gehandelt, die mit Schießpulver gefüllt und mit Zündern versehen worden seien. Solche „Spielzeughandgranaten“ gebe es in einigen Souvenirläden. „Manche Leute haben so was auf dem Schreibtisch stehen.

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