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Newsblog zur Revolte in der Türkei Warnschüsse am Istanbuler Flughafen

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Bundesregierung schaltet sich ein

+++ Merkel reagiert +++
Der Sprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel mahnt die Einhaltung der demokratischen Ordnung in der Türkei an. „Alles muss getan werden, um Menschenleben zu schützen“, erklärt Steffen Seibert via Twitter.

+++ USA sichern Regierung Unterstützung zu +++
US-Außenminister John Kerry sichert der demokratisch gewählten Regierung und den demokratischen Institutionen in Türkei „absolute Unterstützung“ zu. Dies habe er in einem Telefonat mit seinem türkischen Amtskollegen deutlich gemacht, sagt Kerry.

+++ Auswärtiges Amt rät zu „äußerster Vorsicht“ +++
Wegen des Putschversuches in der Türkei rät das Auswärtige Amt allen Deutschen in der Hauptstadt Ankara und in Istanbul zu „äußerster Vorsicht“. „Bei unklarer Lage wird geraten, Wohnungen und Hotels im Zweifel nicht zu verlassen“, sagte eine Sprecherin in der Nacht zum Samstag in Berlin. Touristen und Geschäftsreisenden wurde empfohlen, Kontakt mit ihrem Reiseveranstalter oder ihrer Fluglinie aufzunehmen.

+++ Berichte über 17 getötete Polizisten +++
In der Zentrale der Spezialeinheiten in Ankara sind der amtlichen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge 17 Polizisten getötet worden. Eine unabhängige Bestätigung dafür gibt es nicht.

Die Suche nach den Verschwörern
Schwer bewaffneter Polizist in Istanbul
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Türkische Sicherheitskräfte suchen nach Angaben aus Regierungskreise weiter nach Soldaten, die am Putschversuch beteiligt waren. Einige hochrangige Armeeangehörige sollen inzwischen ins Ausland geflohen sein. Insgesamt seien seit der Niederschlagung des Umsturzversuchs am Samstagmorgen 103 Admiräle und Generäle in Gewahrsam genommen worden, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu am Montag. Darunter ist auch der frühere Kommandeur der Luftwaffe, Akin Öztürk, der als einer der Putschistenführer gilt.

(Foto: dpa)
In großem Stil Suspendierungen bei Soldaten
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Fast 9000 türkische Polizisten werden nach Angaben eines ranghohen Informanten suspendiert. Betroffen davon seien auch Beamte aus Istanbul und Ankara, sagte der Insider aus den Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur Reuters. Teile des türkischen Militärs hatten in der Nacht zu Samstag versucht, den türkischen Präsidenten Erdogan zu stürzen.

(Foto: dpa)
Ankara kündigt Säuberungen in der Verwaltung an
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Der türkische Premierminister Binali Yildirim kündigte am Montag Entlassungen auch in der Verwaltung an. Man habe begonnen, jene Beamten von ihren Posten zu entfernen, die Verbindungen zu der für den Putschversuch verantwortlichen Organisation hätten, sagte er. Erdogan macht den in den USA lebenden Kleriker Fethullah Gülen für den Putschversuch verantwortlich. Medienberichten zufolge wurden 30 Gouverneure und mehr als 50 ranghohe Verwaltungsbeamte von ihren Ämtern entbunden. In der Türkei gibt es 81 von Gouverneuren geführte Provinzen.

(Foto: AP)
Die türkische Polizei greift durch
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Premierminister Yildirim sagte, dass bis Montagmittag 7543 Personen inhaftiert worden seien, darunter 6038 Soldaten.

(Foto: AFP)
Kabinettssitzung in Ankara
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Premierminister Yildirim kündigte eine Urlaubssperre für alle Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in der Türkei an. Sie gilt bis auf weiteres. Wer bereits im Urlaub ist, muss ihn abbrechen. Betroffen davon sind mehr als drei Millionen Beamte und Angestellte.

(Foto: Reuters)
Mehr als 200 Tote
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Beim gescheiterten Putsch sind nach Angaben von Ministerpräsident Yildirim 145 Zivilisten, 60 Polizisten und 3 Soldaten getötet worden. Verwirrung gab es um die Zahl der getöteten Putschisten, die Yildirim am Montag in Ankara mit 24 angab. Bislang hatte die Regierung von mehr als 100 getöteten Putschisten aus den Reihen der Streitkräfte gesprochen.

(Foto: Reuters)
Militärfahrzeug in Istanbul
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Saudi-Arabien hat den türkischen Militärattaché für Kuwait festgenommen. Der Fernsehsender Al-Arabija berichtete am Montag, Mikail Ihsanoglu sei auf dem Flughafen von Dammam in Gewahrsam genommen worden, als er auf dem Weg nach Düsseldorf war. Die saudi-arabische Nachrichtenagentur SPA meldete, König Salman habe dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan telefonisch zur „Rückkehr der Türkei zur Normalität“ gratuliert.

(Foto: dpa)

+++ Gülen-Gruppe weist Anschuldigungen zurück +++
Eine dem Erdogan-Widersacher Gülen nahestehende Gruppe mit Sitz in den USA nennt Anschuldigungen, sie sei in den Putschversuch in der Türkei involviert, „hochgradig unverantworlich“.


+++ Bericht: Soldaten schießen auf Putsch-Gegner +++
Türkische Soldaten haben in Istanbul laut einem Bericht auf Gegner des Militärputschs geschossen. Es habe Verletzte gegeben, meldete die Nachrichtenagentur Dogan in der Nacht zum Samstag. Die Demonstranten hätten versucht, aus Protest gegen den Umsturzversuch die Bosporus-Brücke zu überqueren, hieß es. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie Menschen dort in Panik Deckung suchten, als Schüsse fielen.

+++ Griechischer Verteidigungsminister beruft Generalstab ein +++
Angesichts des Militärputsches in der Türkei hat der griechische Verteidigungsminister Panos Kammenos seinen Generalstab einberufen und für Militärpersonal eine Urlaubssperre verhängt. Das berichtete der Fernsehsender Skai. Zudem habe sich der griechische Außenminister Nikos Kotzias umgehend auf die Rückreise aus der Mongolei gemacht, wo er am Asien-Europa-Gipfel teilgenommen hatte. Es bestünde keine Gefahr, hieß es in dem Bericht weiter, bei den Maßnahmen gehe es lediglich darum, die Entwicklung in der Türkei zu verfolgen.

+++ Ministerpräsident: „Einige Rädelsführer festgenommen“ +++
Nach Angaben von Ministerpräsident Binali Yildirim sind einige Anführer des Putschversuchs festgenommen worden. „Einige Rädelsführer des Putsches sind festgenommen worden. Die Demokratie wird gewinnen“, sagte Yildirim nach Angaben aus dem Präsidentenpalast. Die Verantwortlichen würden bestraft werden.

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