Nicolas Sarkozy Dealer-Geld zur Bekämpfung von Drogenhandel

Die Zahl der Drogenkonsumenten in Europa steigt. Um den Drogendealern zumindest im Nachhinein das Geschäft zu zerstören will Frankreichs Präsident Sarkozy die beschlagnahmten Gelder zur Bekämpfung des Handels nutzen.
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Will das Drogengeld sinnvoll nutzen: Nicolas Sarkozy. Quelle: dapd

Will das Drogengeld sinnvoll nutzen: Nicolas Sarkozy.

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Paris Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy will für den internationalen Kampf gegen die Rauschgiftkriminalität verstärkt beschlagnahmte Gelder von Drogenhändlern einsetzen. "Wir müssen den Drogenbaronen die Gewinne aus ihren Verbrechen nehmen", sagte Sarkozy am Montag in Paris. Es sei sinnvoll, sie neben dem Gefängnis auch mit dem Entzug ihres Vermögens zu bestrafen. Das so eingesammelte Geld könne in einen Fonds der Vereinten Nationen zur Unterstützung des Anti-Drogen-Kampfes fließen, schlug Sarkozy vor.

Am Dienstag beraten die Innenminister der G8 und weiterer Staaten in Paris über das Vorgehen gegen den Kokainhandel. Nach UN-Angaben verdoppelte sich die Zahl der Kokainkonsumenten in Europa zwischen 1998 und 2008 auf 4,1 Millionen. Zumeist wird das Rauschgift aus Südamerika nach Europa geschmuggelt.

  • dpa
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