Niederländer löst Juncker ab Jeroen Dijsselbloem wird Eurogruppen-Chef

Der Überraschungskandidat hat sich offenbar durchgesetzt: Der niederländische Finanzminister Dijsselbloem soll Vorsitzenden der Euro-Gruppe werden und damit eine Schlüsselrolle bei der Lösung der Euro-Krise einnehmen.
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Der Niederländer Jeroen Dijsselbloem mit dem langjährigem Chef der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker. Quelle: AFP

Der Niederländer Jeroen Dijsselbloem mit dem langjährigem Chef der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker.

(Foto: AFP)

BrüsselDer niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem soll bereits am 21. Januar zum Vorsitzenden der Eurogruppe gewählt werden. Das erfuhr das Handelsblatt von EU-Diplomaten. Frankreich habe seine Vorbehalte gegen den 46jährigen Sozialdemokraten weitgehend aufgegeben, hieß es in Brüssel.

Der luxemburgische Premier Jean-Claude Juncker hatte bereits Mitte vergangenen Jahres angekündigt, dass er sein Amt als Eurogruppen-Chef spätestens Anfang 2013 aufgeben will. Schon Ende vergangenen Jahres war der Niederländer Dijsselbloem als Favorit für die Nachfolge gehandelt worden.

Insbesondere aus Deutschland bekam der Niederländer Unterstützung. Die Bundesregierung besteht darauf, dass der nächste Eurogruppen-Vorsitzende aus einem finanziell soliden Euro-Staat kommt, der seine Bestnote AAA bei den Ratingagenturen gehalten hat. Die Niederlande erfüllen diese Voraussetzung.

Dagegen hatte sich Frankreich gegenüber Diijsselbloem hingegen zunächst reserviert gezeigt. Inzwischen hat sich die Regierung in Paris mit einem neuen Euro-Gruppenvorsitzenden namens Dijsselbloem aber offenkundig abgefunden. Am Mittwoch empfängt Moscovici den Niederländer in Paris.

Wenn Dijsselbloem bei dem Besuch einen guten Eindruck hinterlasse, dann werde Frankreich gegen seine Kandidatur keine Einwände mehr erheben, sagten EU-Diplomaten.

 

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20 Kommentare zu "Niederländer löst Juncker ab: Jeroen Dijsselbloem wird Eurogruppen-Chef"

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  • Wow - 2-3 Monate "Berufserfahrung", da wird man Ihm bestimmt ein paar Goldman-Sachs-Bankster als Assistenten zur Seite stellen.
    Mein Enkel ist 18 und macht gerade ein freiwilliges soziales Jahr und wird anschließend bestimmt Klinikchef oder geht zur UNO.

    LG ;-) H.-P. Hansen

  • Nein! Richtig in den Arsch treten! Dann fliegt er bis nach Russland. Von dort aus wird ihm Depardieu in den Arsch treten. Die Reise geht weiter bis nach China. Dort soll der Penner, der nie in seinem Leben gearbeitet hat, bei Foxconn handys produzieren. Bis er stirbt. Das wäre eine gerechte Strafe.

  • Von mir kriegt Fluncker-Juncker zum Abschied einen dermaßen gewaltigen A...tritt,
    daß er ohne Knie- und Ellbogenschutz durch seine ganze geliebte Eurozone fliegt.

  • Inflation, baby! BLUETEN-SCHEINE, die DRUCKSCHEINE!

  • Zusatz:

    Abgesehen davon, was soll "Jeroen Dijsselbloem" heißen? Ist das ein Name oder hat jemand vor Ärger mit der Faust auf die Tastatur geschlagen?

  • Sehe ich auch so. Der sieht aus wie van Rompuy´s bzw. van Rumpelstilzchen´s Sohn und hat auch die gleiche hinterlistige Visage. Solchen Leute kann man nur den Rücken zudrehen wenn man ein Kettenhemd trägt.

  • @margrit117888)

    Die Niederländer hatten erst in jüngster Vergangenheit Wahlen und haben sich klar gegen Wilders ausgesprochen, insofern ist das Thema erstmal durch.

    Grundsätzlich habe ich kein Vertrauen zu den Sozi´s, dafür haben sie mir in den letzten 100 Jahren zuviel versenkt, andere tun sich da allerdings auch nicht gerade positiv hervor.

    Ich hoffe nicht, daß unsere westlichen Nachbarn unter neuer Regierung den gleichen Schlingerkurs wie die Schweden fahren, die zeigen, daß sie in Skandinavien ebenfalls viele ungelöste Probleme vor sich her schieben!

  • Aber wenigstens werden jetzt die baltischen Länder ins Krisengepäck aufgenommen. Und die EU-Kommission zitiert vom Blatt §27, 2 "Reformen".

  • Verpatzte Gelegenheit, den Quellenknaben Juncker samt seinem Offshore-Paradies in Verruf zu bringen und die Eurogruppe loszuwerden.
    Der neue Absahner ist so aalglatt, da sollte einem glatt übel werden.

  • @Ordnungsamt
    "die niedersten Instinkte von Psychophaten",
    und so manches mehr, kann man am klarsten an Ihnen selbst diagnostizieren!

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