Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Niederlande Referendum Warum das Ergebnis den Brexit wahrscheinlicher macht

Der negative Ausgang des niederländischen Referendums lässt die Gefahr wachsen, dass die EU ihren drittgrößten Mitgliedstaat verliert: Großbritannien. Ob den Niederländern das bei der Abstimmung klar war? Eine Analyse.
07.04.2016 - 11:27 Uhr

Poroschenko: „Wir wollen uns Europa trotzdem annähern“

Brüssel Die EU ist in keinem guten Zustand, konstatierte EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker in seiner Rede zur Lage der Europäischen Union im September 2015. Seitdem ist nichts besser geworden. Die Niederländer haben es gerade wieder bewiesen mit ihrem Nein zu einem wichtigen außenpolitischen Vertrag der europäischen Staatengemeinschaft.

In einem Referendum lehnten am Mittwoch 64 Prozent der Wähler engere Beziehungen zur Ukraine ab. Um das osteuropäische Land ging es dabei nur vordergründig. Sicher, die Ukraine genießt nicht gerade den besten Ruf. Dass der ukrainische Präsident Poroschenko unmittelbar vor der niederländischen Abstimmung als Eigentümer einer dubiosen Briefkastenfirma in den Panama Papers auftauchte, hat bestimmt nicht geholfen.

Doch die Ukraine ist weit weg von Holland. Den Niederländern ging es um etwas, was viel näher liegt: Brüssel, die dort ansässigen Institutionen, die EU. Die europäische Staatengemeinschaft hat – schon wieder – einen Rückschlag erlitten. Die EU-Gegner können sich die Hände reiben.

Das gilt nicht nur für den niederländischen Nationalisten Geert Wilders, sondern auch für seine rechtspopulistischen Freunde in anderen EU-Staaten, zum Beispiel Marine Le Pen in Frankreich und Nigel Farage in Großbritannien. Vor allem letzterer darf sich nun freuen. Der Ausgang des niederländischen Referendums gibt ihm Rückenwind für eine weitaus bedeutendere Volksabstimmung: Am 23. Juni stimmen die Briten über ihre Mitgliedschaft in der EU ab.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Zwischen Befürwortern und Gegnern auf der Insel steht es Spitz auf Knopf – und nun platzt mitten in die heiße Wahlkampfphase das negative Votum aus Holland. Die Gefahr, dass die EU ihren drittgrößten Mitgliedstaat verliert, ist damit noch größer geworden. Ob den Niederländern das eigentlich klar war?

    Ein britischer EU-Austritt würde Holland massiv schaden
    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    Mehr zu: Niederlande Referendum - Warum das Ergebnis den Brexit wahrscheinlicher macht
    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%