Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Nigeria 14 Tote bei Anschlag auf Polizeistation

14 Menschen sind bei einem Angriff auf eine Polizeistation im Nordosten Nigerias ums Leben gekommen. Hinter dem Anschlag wird die islamistische Sekte Boko Haram vermutet.
2 Kommentare
Bereits zu Beginn des Monats kam es zu Bombenanschlägen. Quelle: dpa

Bereits zu Beginn des Monats kam es zu Bombenanschlägen.

(Foto: dpa)

Abuja Bei einem Angriff auf eine Polizeistation im Nordosten Nigerias sind mindestens 14 Menschen getötet worden. Zeugen berichteten im Fernsehen von Leichen auf dem Boden der Polizeistation in der Stadt Gombe, mehrere Verletzte seien in ein Krankenhaus gebracht worden. In ersten Berichten hieß es, der Anschlag sei vermutlich von Anhängern der islamistischen Sekte Boko Haram verübt worden. Die Behörden verhängten eine Ausgangsperre.

Die Boko-Haram-Sekte lehnt jede westliche Lebensform ab. Eines ihrer Ziele ist es, Christen aus dem überwiegend islamisch geprägten Norden Nigerias zu vertreiben. In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Bombenanschläge auf Kirchen sowie auf Gaststätten mit Alkoholausschank. Hunderte Menschen wurden getötet.

Der Handelsblatt Expertencall
  • dpa
Startseite

2 Kommentare zu "Nigeria: 14 Tote bei Anschlag auf Polizeistation"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Man kann ebend nicht verlangen, dass Menschen die aufgrund ihrer Religion und Hautfarbe tausende Jahre von den Christen verfolgt, verstümmelt oder umgebracht wurden und darum in ihrer Entwicklung hunderte von Jahren hinter den anderen zurückgeblieben sind, nun, wo sie aufgrund von Bodenschätzen (Öl, etc.) zu den finanziellen Mitteln gekommen sind sich modern auszurüsten, sich wehren oder Rache für die erlittene Schmach üben. Hier hilft wirklich nur ernstgemeinte Investition und Bildung.

  • Traurige Tatsache ist, dass Christen heute die weltweit am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft sind: Nach Schätzungen von Menschenrechtlern werden bis zu 200 Millionen von insgesamt 2,2 Milliarden Christen diskriminiert (vor allem in islamischen Ländern). Rund 80 Prozent der Menschen, die weltweit wegen ihres Glaubens verfolgt werden, sind Christen.
    (Quelle: Europenews http://europenews.dk/de/node/38060)

    Interessanterweise scheint das aber im Westen keinen wirklich zu stören. Man könnte den Eindruck erhalten, Christen haben in der westlichen Welt keine Opferlobby.