Nobelpreisträger Edmund Phelps Der falsche Hebel für Griechenland

Es stimmt nicht, dass die Krise durch Sparmaßnahmen ausgelöst worden ist. Und so wenig das Sparen schuld an den Problemen ist, so wenig würden höhere Staatsausgaben oder ein Schuldenschnitt helfen. Ein Gastkommentar.
  • Edmund S. Phelps

Einige Ökonomen vergessen die moderne Erkenntnis, dass der Wohlstand eines Landes von Innovation und Unternehmertum abhängt. Sie halten mechanisch an der Ansicht fest, der Wohlstand hänge von der Beschäftigung ab und diese von der „Nachfrage“ – also von den Staatsausgaben, dem Konsum der Haushalte und der Nachfrage nach Investitionen.

Was Griechenland betrifft, so vertreten diese Ökonomen die Ansicht, dass eine Veränderung der Fiskalpolitik hin zum „Sparen“, also ein Schrumpfen des öffentlichen Sektors, zu einem akuten Rückgang der Nachfrage und damit zur Depression geführt hat. Aber dies missdeutet die Geschichte.

Nobelpreisträger und Direktor des Center on Capitalism and Society an der Columbia University. Quelle: ap
Edmund S. Phelps

Nobelpreisträger und Direktor des Center on Capitalism and Society an der Columbia University.

(Foto: ap)

Ära der Verschwendung

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