Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Nominierungsrede Romneys Rundumschlag

In seiner vielleicht wichtigsten Rede hat Mitt Romney ein bisschen was für alle dabei, wird auch persönlich. Arbeitslose, Manager und Hausfrauen finden sich genauso wieder wie die Tea Party. Ein Durchbruch war es nicht.
31.08.2012 - 06:59 Uhr 6 Kommentare
Mitt Romney gabs sich kämpferisch – und konnte zumindest seine Anhänger in der Halle überzeugen. Quelle: dapd

Mitt Romney gabs sich kämpferisch – und konnte zumindest seine Anhänger in der Halle überzeugen.

(Foto: dapd)

Tampa Mitt Romney nimmt den langen Weg auf die Bühne. Der Präsidentschaftskandidat der Republikaner schreitet strahlend durch die große Halle in Tampa, schüttelt Hände, hier und da gibt es eine Umarmung für seine Fans. Dann geht er zum Mikrofon. „Ich akzeptiere die Nominierung “, sagt er staatstragend. Jubel bricht aus.

Er weiß: Die Rede muss sitzen. Die aggressiven Worte seines möglichen Vizepräsidenten Paul Ryan vom Vortag, die warmherzige Rede seiner Frau – alles wäre vergessen, wenn er heute Abend nicht liefert.

An seinem großen Abend hat er an alle gedacht. Die ganzen Kritiker der vergangenen Monate, so scheint es, will er mit dieser einen Rede widerlegen. Zu unpersönlich, realitätsfern und frauenfeindlich haben sie Romney genannt. Uncharismatisch und unsicher noch dazu, ein Kandidat der Reichen, der die Mittelschicht schröpfen will.

Heute will Romney zeigen, dass all das gerade nicht ist.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Er erzählt eine rührende Geschichte von seinem Vater und wie er seiner Mutter jeden Morgen eine Rose ans Bett gestellt hat: „So hat sie festgestellt, dass mein Vater gestorben ist – sie ging ihn suchen, weil an dem Morgen keine Rose an ihrem Bett stand.“ Er zitiert seine Mutter mit den Worten: „Warum sollten Frauen weniger zu sagen haben als Männer, wenn es um die großen Entscheidungen unseres Landes geht?“ und fügt an, dass in seiner Zeit als Gouverneur von Massachusetts die Hälfte seiner Kabinettsmitglieder Frauen waren. Damit will er bei jenen Frauen punkten, die bei Fragen wie Abtreibung und Verhütung von den radikalen Ansichten seiner Partei abgeschreckt wurden. 

    Klares Signal an die Parteibasis
    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    Mehr zu: Nominierungsrede - Romneys Rundumschlag
    6 Kommentare zu "Nominierungsrede: Romneys Rundumschlag"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Was Romney will?
      Via Reagonomics den Karren noch tiefer in den Dreck fahren.
      Einmal reicht nicht, zweimal auch nicht: so etwas muß man zum "Programm" erheben.

      Wie Romney die sozialen Spannungen, die dabei unweigerlich auftreten werden, abfedern will, das verrät er vorsichtshalber nicht.

    • Natürlich ist es ja nicht relevant, dass gerade ein republikanischer Vorgänger Obamas, die USA in diese Lage noch tiefer gebracht hat.
      Durch die selben Mittel soll nun dieser Tollpatsch Alles wieder gut machen ?

    • Habe mir gestern 1 Minute dieses Affentheater im Fernsehen angesehen.
      Das zeigt mir eindeutig - die Menschen sind wie gehirngewaschene Schafe.
      Sie brauchen es belogen und verarscht zu werden.
      ARMSELIG GEHT DIE WELT ZUGRUNDE !!!!!!!!

    • Nun ja, wenn Obama das Geld fuer seine gigantischen Schulden den Leuten selbst in die Hand gedrueckt haette, dann waeren die USA vielleicht wieder ein bluehendes Land. Die Amtszeit von Obama kam mir so vor als ob jemand auf Pause gedrueckt haette. Na, ganz so war es ja nicht mit dem gigantischen Schuldenaufbau und dem endlos Geldgedrucke. Hoffentlich drueckt Romney in dieser Hinsicht auf Stop. Die Bubbles sind schon bedrohlich genug und wurden nicht mal im Ansatz ab- sonder immer nur weiter aufgebaut.

    • Money rules. Ein gutes Zeichen. Thumbs up for Romney !

    • Arbeitslosigkeit halbieren und ein Amerika im "alten" Glanz,
      statt eines Amerika in Neuem Glanz.
      ___________________________________

      Wirklichkeit kann da nur stören.
      Allerdings ist sie nicht nur in den US ein Störfaktor.
      Sie stört insgesamt irgendwie...

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%