Nordkorea droht „US-Stützpunkte sind in unserer Reichweite“

Nordkorea droht wieder, dieses Mal den USA - und zwar mit einem Raketenangriff auf US-Stützpunkte. Pjöngjang reagierte damit offenbar auf Übungsflüge von US-Bombern.
Update: 21.03.2013 - 11:29 Uhr 10 Kommentare
Nordkoreas Machthaber Kim Jong-Un bei einer Militärübung. Aus Nordkorea kommen erneute Drohungen gegen die USA. Quelle: dpa

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-Un bei einer Militärübung. Aus Nordkorea kommen erneute Drohungen gegen die USA.

(Foto: dpa)

SeoulNordkorea hat den USA mit Angriffen auf ihre Militärstützpunkte in Japan und Guam gedroht. „Die USA sollten nicht vergessen das der Luftwaffenstützpunkt Anderson in Guam, von dem die B-52 starten, ebenso wie die Marinestützpunkte auf der Hauptinsel Japans und auf Okinawa alle in Reichweite“ nordkoreanischer Raketen seien, zitierte Nordkoreas amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Donnerstag aus einer Erklärung der Armeeführung.

Pjöngjang reagierte damit offenbar auf Übungsflüge von US-Jagdbombern vom Typ B-52 in Südkoreas Luftraum im Rahmen des jährlichen gemeinsamen Militärmanövers.

Zudem hielten die Streitkräfte des kommunistischen Landes am Donnerstag unter den Augen von Staatschef Kim Jong-Un Luftabwehr-Manöver ab. Dabei sei eine Marschflugkörper-Attrappe abgeschossen worden, berichtete KCNA. Es ist äußerst selten, dass die Agentur bekanntgibt, an welchem Tag Kim an einem Manöver teilnimmt.

Das international weitgehend isolierte Nordkorea wirft den USA und Südkorea vor, turnusmäßige gemeinsame Manöver zu nutzen, um einen Angriff auf den kommunistischen Staat vorzubereiten. Anfang März hatte Nordkorea den USA mit einen nuklearen Erstschlag. Der Konflikt hatte sich verschärft, nachdem die Vereinten Nationen nach einem Atomwaffentest Nordkoreas die Sanktionen gegen die Führung in Pjöngjang verschärft hatte.

Unterdessen teilte Südkorea mit, Hackerangriffe auf heimische Rundfunkanstalten sowie Banken gingen auf eine IP-Adresse in China zurück. Ein Vertreter des Präsidialamtes in Südkorea, der anonym bleiben wollte, sagte der Nachrichtenagentur Yonhap zufolge, dies deute darauf hin, dass Nordkorea hinter dem Angriff stecke.

  • afp
  • dpa
  • rtr
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10 Kommentare zu "Nordkorea droht: „US-Stützpunkte sind in unserer Reichweite“"

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  • Das international weitgehend isolierte Nordkorea wirft den USA und Südkorea vor, turnusmäßige gemeinsame Manöver zu nutzen, um einen Angriff auf den kommunistischen Staat vorzubereiten. (Zitat
    Ohne dass man nun Nordkorea unterstützen möchte, sind solche USA Manöver in Nähe von Nordkorea als eine Art provozierendes „Säbelrassen“ zu bezeichnen. Die diplomatische Frage stellt sich dann schon , „muss das schon wieder sein“. Irak und Afghanistan sollten doch eine einleuchtende Lehre für eine richtige oder falsche internationale Begegnung gewesen sein. Zu schnell kann sich so ein Säbelrassen wieder zu einem Krieg verwandeln. Immer noch nicht genug?

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Nordkorea droht doch nur im Auftrag der USA, damit die USA einen Grund haben den Raketenschirm im asiatischen Raum aufzubauen und näher an Russland und China herranzurücken.

    Man will ja schließlich keinen Zweitschlag nach dem Erstschlag riskieren.

  • " „US-Stützpunkte sind in unserer Reichweite“ "
    " Le-h-r-tasche
    . FIRMEN, DIE AUS DEM ELEND GANZER VÖLKER GEWINN
    . SCHLAGEN. "

    Bei diesem "Geschäft" bitte die GEN-Manipulatoren und die Pharma-Industrie nicht vergessen. Allein der Umsatz von cholesterinsenkenden Mitteln wird auf 400 MRD. Dollar geschätzt; und mit Hilfe der vielen Impfstoffe (siehe z.B. Schweinegrippe) läßt sich auch ganz gut verdienen, zudem kann man ja in die Impfseren auch bevölkerungsreduzierende Komponenten einbauen.

    Orwell eben.

  • " „US-Stützpunkte sind in unserer Reichweite“ "
    " undertaker
    . Der Ausguck auf der Titanic hatte überhaupt kein
    . Fernglas "

    Es war ja auch gar nicht die Titanic, sondern die zuvor von einem englischen Kriegsschiff zu Schrott gerammte Olympic, die dann "abgesoffen" wurde.

  • KOREA IST EINES DER ÄLTESTEN KULTURVÖLKER DIESER ERDE!
    (Und rangiert bei Licht besehen diesbezüglich vor Japan.)

    Herr Kim wird ungefähr noch eine Rest-Lebenserwartung von 5 Jahren haben. Dies wird ihm ein Abgesandter, die allgemeinhin im Fachjargon "Schakal" genannt werden, schon übermittelt haben.
    Den zu erwartenden Kriegsschauplatz schätze ich allerdings größer ein, als die abfällige Allgemeinbeurteilung der Medien es vermuten ließe.
    Wirtschaftlich Interessierte nehmen künftig folgende Rüstungskonzerne ins Visier und beobachten Kurs- und Umsatzverläufe:
    -Daewoo Shipbuilding
    -Marine Engineering
    -BAE Systems
    -Lockheed Martin
    -Boeing.
    Sie gehören eben in diese Welt:

    FIRMEN, DIE AUS DEM ELEND GANZER VÖLKER GEWINN SCHLAGEN.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Der Ausguck auf der Titanic hatte überhaupt kein Fernglas

  • Und selbst dieses Fernglas ist noch eine Attrappe.

  • Auf den Fotos sieht man es immer wieder,die Nordkoreaner haben nur ein Fernglas und das besitz der Jong-Un.

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