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Nordkorea-Krise Südkorea erwartet weitere Provokationen

Im Oktober findet der Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei Nordkoreas statt. Südkorea und China befürchten nun eine weitere Provokation Nordkoreas – und einen damit verbundenen militärischen Konflikt.
28.09.2017 - 12:15 Uhr Kommentieren
Nordkoreas Machthaber könnte weitere Raketentests im Oktober starten. Quelle: AP
Kim Jong Un

Nordkoreas Machthaber könnte weitere Raketentests im Oktober starten.

(Foto: AP)

Seoul Südkorea erwartet Mitte Oktober weitere Provokationen Nordkoreas. Es stünden der Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei Nordkoreas und der Kongress der Kommunistischen Partei in China bevor, sagte der Nationale Sicherheitsberater Südkoreas, Chung Eui Yong, am Donnerstag bei einem Treffen mit Präsident Moon Jae In. Er erwarte, dass Nordkorea um den 10. und den 18. Oktober etwas unternehme, sagte Chung, ohne das weiter auszuführen. Chung habe auch die Befürchtung geäußert, dass ein militärischer Konflikt durch einen Unfall oder ein Versehen ausgelöst werden könnte, sagte der Abgeordnete Park Wan Ju.

Das chinesische Verteidigungsministerium erklärte, das Militär treffe alle Vorkehrungen, um die nationale Souveränität sowie Frieden und Stabilität in der Region zu sichern. Der Konflikt sollte durch Gespräche und nicht durch Militäraktionen beigelegt werden, sagte Ministeriumssprecher Wu Qian in Peking. China ist der einzige Verbündete Nordkoreas und dürfte sehr ungehalten sein, falls die Führung in Pjöngjang tatsächlich während des nur alle fünf Jahre stattfindenden Parteitags etwa eine Rakete testen würde.

Moon bezeichnete es nach Angaben von Abgeordneten als unangemessen, über eine Stationierung von Atomwaffen in Südkorea zu diskutieren. Er persönlich sei auch gegen die Verlegung des US-Raketenabwehrsystems Thaad nach Südkorea gewesen. Die Entscheidung sei dann jedoch getroffen worden, weil Nordkorea sehr rasche Fortschritte bei seinem Raketenprogramm gemacht habe. China lehnt die Stationierung von Thaad in Südkorea ab. Das Land geht davon aus, dass das starke Thaad-Radar auch in chinesisches Territorium hineinschauen kann.

Der verbale Schlagabtausch zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatte sich in den vergangenen Tagen immer weiter hochgeschaukelt. Zuletzt drohte Nordkorea mit einem Abschuss amerikanischer Langstreckenbomber, da die USA dem kommunistischen Land den Krieg erklärt hätten. Die USA wiesen dies zurück. Nordkorea hat sein Raketen- und Atomprogramm in den vergangenen Monaten stark vorangetrieben und zahlreiche Tests unternommen, die auf scharfe internationale Kritik stießen.

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