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Nordkorea Regierung nimmt weiteren US-Bürger fest

Erst am Mittwoch hatte Nordkorea die Festnahme eines US-Bürgers bestätigt. Nun hält das Land laut den Staatsmedien einen weiteren Amerikaner fest. Der Grund dafür ist bislang noch unklar.
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Die USA befürchten, dass Nordkorea eines Tages mit Atomraketen auch amerikanisches Festland treffen könnte. Pjöngjang wiederum verdächtigt die USA und Südkorea, dass hinter deren gemeinsamen Manövern ein Umsturzplan steckt. Quelle: Reuters
Angespannte Lage zwischen den USA und Nordkorea

Die USA befürchten, dass Nordkorea eines Tages mit Atomraketen auch amerikanisches Festland treffen könnte. Pjöngjang wiederum verdächtigt die USA und Südkorea, dass hinter deren gemeinsamen Manövern ein Umsturzplan steckt.

(Foto: Reuters)

Pjöngjang Nordkorea hält nach eigenen Angaben einen weiteren US-Bürger wegen des Vorwurfs „feindseliger Handlungen“ fest. Jin Xue Son sei am Samstag festgenommen worden, berichteten die Staatsmedien am Sonntag. Er habe für die Universität für Wissenschaft und Technologie in Pjöngjang gearbeitet. Die Ermittlungen zu seinen „Verbrechen“ seien im Gange. Was genau gegen den Mann vorliegt, war zunächst unklar.

Jin Xue Son wäre der vierte US-Bürger, der in dem weithin abgeschotteten Staat festgehalten wird. Es wäre die zweite Festnahme eines Amerikaners innerhalb von zwei Wochen. Am Mittwoch hatte Nordkorea die Festnahme von Kim Sang Dok, eines Amerikaners koreanischer Abstammung, im April bestätigt. Kim soll ebenfalls wegen feindseliger Handlungen gefasst worden sein – angeblich, um die Volksrepublik zu stürzen. Mindestens zwei US-Bürger verbüßen bereits eine Haftstrafe. Die Fälle belasten zusätzlich die angespannten Beziehungen zwischen Pjöngjang und Washington.

Die USA befürchten, dass Nordkorea trotz aller Resolutionen des UN-Sicherheitsrates mit seinem Atom- und Raketenprogramm größere Fortschritte gemacht hat als bislang angenommen und eines Tages mit Atomraketen auch amerikanisches Festland treffen könnte. US-Präsident Donald Trump drohte mehrfach mit Alleingängen in dem Konflikt und schloss auch einen Militärschlag nicht aus. Das kommunistische Regime in Pjöngjang wiederum verdächtigt die USA und Südkorea, dass hinter deren gemeinsamen Manövern ein Umsturzplan steckt. Beide Länder weisen das zurück.

  • dpa
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