Nordkorea Vorbereitungen für Kim-Trump-Gipfel nehmen Fahrt auf

Nachdem es bereits nach einem Ende aussah, geraten die Vorbereitungen für den Gipfel wieder in Fahrt. US-Vertreter sind dafür ins Land gereist.
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Trump rudert zurück – US-Team in Nordkorea eingetroffen

New YorkDie Vorbereitungen für ein mögliches Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un im Juni gehen voran. Nur wenige Tage, nachdem es bereits nach einem Scheitern der diplomatischen Bemühungen aussah, sind Vertreter aus den USA zur Grenzort Panmunjom gereist, um das Gipfeltreffen vorzubereiten, wie die „Washington Post“ schreibt. Die Pressesprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, bestätigte dies später.

„Unser US-Team ist in Nordkorea angekommen, um Vorbereitungen für den Gipfel zwischen Kim Jong Un und mir zu treffen“, twitterte am Sonntagabend dann auch der US-Präsident. Er sei fest davon überzeugt, dass das Land ein „brillantes Potenzial“ für wirtschaftliche und finanzielle Erfolge habe. „Kim Jong Un stimmt mir darin zu“, fügte er hinzu.

Das Zusammenkommen habe zum Ziel, mit Blick auf Nordkoreas Atomprogramm eine Basis für das mögliche Trump-Kim-Treffen zu schaffen, heißt es in dem Bericht der „Post“. Die Gespräche werden demnach von dem ehemaligen US-Botschafter in Südkorea, Sung Kim, geleitet.

Er wurde dafür von seinem gegenwärtigen Posten in den Philippinen abberufen. In Nordkorea traf er sich zunächst mit Außenministerin Choe Son Hui, die sich erst kürzlich verärgert über Aussagen des US-Vizepräsidenten Mike Pence gezeigt hatte.

Die Chancen darauf, dass das für den 12. Juni geplante Treffen doch noch stattfindet, waren am Wochenende wieder angestiegen. Am Samstag traf sich Kim überraschend mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in. Sie sprachen zwei Stunden lang auf der nordkoreanischen Seite von Panmunjom. Dort war es im April auch zum ersten innerkoreanische Gipfel gekommen.

US-Präsident Trump hatte am Donnerstag zuvor den Gipfel mit Verweis auf die Rhetorik Pjöngjangs abgesagt. Die nordkoreanische Regierung ließ daraufhin sanftere Töne walten und betonte, man sei trotz Trumps Entschluss weiterhin bereit für ein Treffen. Am Freitag zeigte sich Trump ebenfalls wieder offen.

Die Vorbereitungen für das Treffen machten Fortschritte, erläuterte Trump schließlich am Samstag. „Also schauen wir auf den 12. Juni in Singapur. Das hat sich nicht geändert. Wir werden sehen, was passiert.“

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