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Nordkoreas Raketentests Kim Jong Un simuliert Präventivschlag gegen Südkorea

Bis Ende des Jahres wollen Washington und Seoul ein modernes Raketenabwehrsystem im Süden Südkoreas stationieren. Der Norden sieht das als Provokation – und feuert wieder einmal Raketen ab.
Nordkorea hat erneut ballistische Raketen Richtung nordkoreanisches Meer abgefeuert - trotz UN-Verbots. Quelle: dpa
Nordkorea zündelt wieder

Nordkorea hat erneut ballistische Raketen Richtung nordkoreanisches Meer abgefeuert - trotz UN-Verbots.

(Foto: dpa)

Seoul Nordkorea hat nach eigener offizieller Darstellung mit seinen jüngsten Raketentests Präventivschläge gegen südkoreanische Häfen und vom US-Militär benutzte Fluglandeplätze simuliert. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Mittwoch. Staatsoberhaupt Kim Jong Un habe die Militärübung persönlich beaufsichtigt.

Auch wenn bei KCNA kein exaktes Datum der Raketentests genannt wird, geht es dabei höchstwahrscheinlich um drei ballistische Raketen, die am Dienstagmorgen in Richtung Japanisches Meer abgefeuert wurden.

Feiern mit Kim Jong Un
Applaus für Kim Jong Un
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Nordkoreas Machthaber kann frohgemut nach vorn blicken: Am Montag hatte der erste Parteitag der regierenden Arbeiterpartei seit 36 Jahren geendet. Die 3400 Delegierten stellten sich dabei hinter Kims Atom- und Wirtschaftspolitik, hoben die Wunschkandidaten des Staatschefs in neue Ämter und ernannten ihm selbst zum Vorsitzenden der Partei. Mit der Veranstaltung wollte Kim seine Macht zementieren.

(Foto: Reuters)
Schlusszeremonie des Parteitags in Pjöngjang
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„Die Disneyland-Parade kann nicht mit dem pompösen Großauftritt mithalten, mit dem in Pjöngjang der Kongress der herrschenden Arbeiterpartei zu Ende ging“ – so beschreibt die liberale lettische Tageszeitung „Diena“ das Spektakel um den Parteitag von Nordkoreas Regierung. „Der junge Staatsführer Kim Jong Un nutzte die äußerst seltene und perfekt inszenierte Veranstaltung, um seine Macht zu stärken.“

(Foto: dpa)
Verpflichtende Massenparade
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In der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang ist am Dienstag eine Massenparade zu Ehren der herrschenden Partei der Arbeit abgehalten worden. Nach dem ersten Kongress der Arbeiterpartei seit 1980 sind Hunderttausende zum Jubeln über ihren jungen Machthaber Kim Jong Un aufgeboten worden.

(Foto: Reuters)
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un
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Zur organisierten Massenkundgebung gehörte am Dienstag auch eine Zivilparade auf dem Kim-Il-Sung-Platz im Herzen von Pjöngjang, bei der die Menschen dem Machthaber zuwinkten. Kim, der zusammen mit anderen führenden Parteikadern auf einem Balkon stand, winkte huldvoll zurück.

(Foto: Reuters)
Jubelnde Massen vor Raketenattrappen
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Zehntausende Menschen schwenkten Sträuße aus künstlichen Blumen über ihren Köpfen, während Machthaber Kim Jong Un die Parade von einem Balkon oberhalb des riesigen Platzes abnahm, der nach seinem Großvater, dem von 1948 bis 1994 regierenden stalinistischen Diktator Nordkoreas, Kim Il Sung, benannt ist.

(Foto: Reuters)
Studenten schwenken Fahnen und rufen Parolen
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Die Menschen trugen Banner und Plakate mit Aufschriften wie „Eine starke Nation braucht Atomwaffen und eine starke Armee“, „Lang lebe Genosse Kim Jong Un, oberster Führer unserer Partei und unseres Volkes!“ oder „Ruhm unserem geliebten Führer!“.

(Foto: Reuters)
Luftballons und Blumen für Kim Jong Un
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In das Meer von rosa Papierblumen mischten sich Luftballons verschiedener Farben und rote Parteifahnen. Hunderte Ballons stiegen später zum Himmel auf.

(Foto: Reuters)

Am vergangenen Dienstag hatten Washington und Seoul ihre Entscheidung bekanntgegeben, das Raketenabwehrsystem THAAD in der südkoreanischen Stadt Seongju, knapp 300 Kilometer südlich von Seoul, zu stationieren. Nordkorea drohte daraufhin mit Vergeltung.

  • dpa
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