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Nordsyrien Türkei bombardiert von Kurden gehaltene Dörfer

Das türkische Militär soll von einer kurdischen Miliz kontrollierte Dörfer in Nordsyrien bombardiert haben – und dabei Hilfe von syrischen Kämpfern bekommen haben. Insgesamt soll es drei Tote geben.
2 Kommentare
Die Bombardierungen sollen in der Nähe der kurdischen Stadt Afrin stattgefunden haben. Quelle: Reuters
Afrin

Die Bombardierungen sollen in der Nähe der kurdischen Stadt Afrin stattgefunden haben.

(Foto: Reuters)

BeirutDas türkische Militär hat Aktivisten zufolge von einer kurdischen Miliz kontrollierte Dörfer in Nordsyrien bombardiert und dabei drei Personen getötet. Die von Kurden betriebene Nachrichtenagentur Hawar berichtete am Dienstag, die Bombardierung habe in der Nacht ein Gebiet in der Nähe von Afrin getroffen, einer von Kurden kontrollierten Enklave.

Auch mit der Türkei verbündete syrische Kämpfer hätten sich an der Bombardierung beteiligt, berichtete Hawar. Eine Frau und zwei Kinder seien ums Leben gekommen.

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Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien sagte, es seien auch zehn Personen verwundet worden und mehr als ein Dutzend Dörfer seien getroffen worden. Die türkische Nachrichtenagentur Dogan berichtete, türkische Artillerieeinheiten hätten reagiert, nachdem die Grenzregion bei Kilis am Montagabend unter Beschuss aus dem von Kurden kontrollierten Gebiet geraten sei.

Der türkische Verteidigungsminister Fikri Isik sagte dem staatlichen Fernsehsender TRT am Dienstag, sein Militär werde weiterhin auf das „geringste Feuer“ aus Afrin in türkisches Territorium reagieren. Die Türkei werde möglicherweise einen Einsatz in Afrin durchführen, wenn die Sicherheit von dort ständig bedroht werde. Die Türkei betrachtet die wichtigste kurdische Miliz in Syrien als einen Arm der kurdischen Rebellen im Südosten der Türkei. Die Miliz ist zugleich ein bedeutender Verbündeter der USA im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat ist.

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2 Kommentare zu "Nordsyrien: Türkei bombardiert von Kurden gehaltene Dörfer"

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  • @Frau Edelgard Kah

    Ews ist Ihnen vielleicht entgangen - die Beiden waren einmal befreundet und haben sogar zusammen Ulaub gemacht.

    Seine wahren "Freunde" sitzen u. a. in Berlin und schauen desinterssiert weg.

  • Jetzt weiß ich es doch endlich wieder, was Erdogan unter "Rechtsstaat" versteht. Das Recht herrscht, wenn man völlig grundlos militärisch in ein Nachbarland einfällt. Das Recht herrscht, wenn man Bomben auf völlig unschuldige Zivilisten wirft. Das Recht herrscht, wenn man Frauen und Kinder tötet.
    Eine Heldentat, Herr Erdogan. Warum freunden Sie sich nicht mit Herrn Assad an?