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Nordsyrien USA drohen Türkei mit „harten Sanktionen“

Wegen des türkischen Einmarschs in Nordsyrien bereiten die USA Sanktionen gegen die Türkei vor, wollen sie aber vorerst noch nicht in Kraft setzen.
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„Wenn wir müssen, können wir die türkische Wirtschaft stilllegen.“ Quelle: AFP
Steven Mnuchin

„Wenn wir müssen, können wir die türkische Wirtschaft stilllegen.“

(Foto: AFP)

Washington Die USA bereiten wegen des türkischen Einmarschs in Nordsyrien harte Sanktionen gegen die Türkei vor. Finanzminister Steven Mnuchin sagte am Freitag im Weißen Haus, diese Sanktionen würden zwar noch nicht in Kraft treten. US-Präsident Donald Trump werde aber eine Verfügung unterzeichnen, die den Finanzminister in Absprache mit dem Präsidenten und dem Außenminister ermächtige, Sanktionen gegen „jede Person mit Verbindungen zur türkischen Regierung“ zu verhängen. „Das sind sehr harte Sanktionen. Ich hoffe, dass wir sie nicht einsetzen müssen“, sagte Mnuchin. „Wenn wir müssen, können wir die türkische Wirtschaft stilllegen.“

Der Sprecher des türkischen Außenministeriums, Hami Aksoy, teilte am Freitagabend mit, die Türkei werde „den Kampf gegen Terrororganisationen, die die nationale Sicherheit bedrohen“, fortsetzen. Auf jeden Schritt, der dagegen unternommen werde, werde die Türkei dementsprechend reagieren.

Mnuchin sagte, Finanzanstalten seien vorgewarnt worden, dass Sanktionen verhängt werden könnten. Trump sei besorgt über die andauernde Militäroffensive in Nordsyrien und über potenzielle Angriffe auf zivile Ziele durch die Türkei. Es sei außerdem „zwingend“, dass die Türkei nicht erlaube, dass auch nur ein einziger Gefangener der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in dem türkischen Einmarschgebiet entkomme. Die Offensive der Türkei richtet sich gegen die Kurdenmilizen, die bislang auch die gefangen genommenen IS-Kämpfer bewachen.

Mehr: Die Türkei vermeldet Geländegewinne und einen getöteten Soldaten. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht, fünf IS-Kämpfer konnten aus dem Gefängnis ausbrechen.

  • dpa
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