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Norwegen Zurückhaltender Wahlkampf nach dem Massaker

Am 12.September stehen in Norwegen die Kommunalwahlen an. Der Wahlkampf bleibt nach dem Bombenanschlag von Oslo und dem Massaker auf der Insel Utøya jedoch zurückhaltend.
13.08.2011 - 15:08 Uhr Kommentieren
Libe Rieber-Mohn, Kandidatin der Arbeiterpartei: Sie will trotz der Ereignisse nicht mit Samthandschuhen angefasst werden. Quelle: AFP

Libe Rieber-Mohn, Kandidatin der Arbeiterpartei: Sie will trotz der Ereignisse nicht mit Samthandschuhen angefasst werden.

(Foto: AFP)

Oslo Unter dem nachhaltigen Schock des Bombenanschlags von Oslo und dem Massaker auf der Insel Utøya hat in Norwegen der Kommunal-Wahlkampf mit leisen Tönen begonnen. Knapp drei Wochen nach dem Blutbad, bei dem insgesamt 77 Menschen ums Leben gekommen waren, nahmen die Parteien am Samstag die politische Kampagne nach eigener Darstellung mit gemischten Gefühlen auf. Termin für die Kommunalwahlen ist der 12. September.

Vor allem die Arbeiterpartei, unter deren Jugend der Attentäter Anders Behring Breivik in dem Ferienlager auf Utøya viele Opfer fand, übte sich in Zurückhaltung. Die Kampagne werde „anders“ sein, sagte in Oslo Libe Rieber-Mohn, Kandidatin der Arbeiterpartei, wie die Agentur NTB berichtete. „Aber ich bitte die anderen Parteien, uns deswegen nicht mit Samthandschuhen anzufassen“.

„Wir haben mit gemischten Gefühlen auf den Wahlkampf gewartet, aber jetzt fühlt es sich einfach gut an“, sagte Siv Jensen, Vorsitzende der oppositionellen Fortschritts-Partei. „Es wird eine besondere Kampagne“, meinte in Tromsö Kristin Halvorsen, Vorsitzende der Sozialisten. „Vor allem wird es um den Ton gehen, und ich glaube nicht, dass es zu viele harte Worte geben wird.“

Die Parteien wollen sich auf Themen wie etwa Bildung oder Sozialhilfe für ältere Menschen konzentrieren. Eine Diskussion über die Ereignisse vom 22. Juli dürfte es dennoch geben. „Wir werden die Debatte nicht unter Verschluss halten, aber wir werden sie so führen, dass sie die Demokratie stärkt“, wurde Oslos Bürgermeister Fabian Stang, Vertreter der Konservativen Partei, von der Agentur NTB zitiert.

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