NSA-Spähskandal in Frankreich Ein Freund, ein böser Freund

Die NSA soll mehrere französische Präsidenten abgehört haben, auch François Hollande. Die Empörung ist groß, wurde der Élysée-Palast von der US-Botschaft ausspioniert? Die Enthüllung kommt zu einem delikaten Zeitpunkt.
„Inakzeptables Verhalten der USA.“ Quelle: dpa
Präsident François Hollande

„Inakzeptables Verhalten der USA.“

(Foto: dpa)

ParisKrisenstimmung in Paris: Frankreich ist empört über die Enthüllungen, dass der US-Geheimdienst NSA französische Präsidenten abgehört haben soll, darunter auch François Hollande.

Er hat deshalb am Mittwoch ein Krisentreffen seines Verteidigungsrats einberufen. Der Rat, an dem außer Hollande und Premierminister Manuel Valls auch Außen-, Verteidigungs- und Innenminister sowie Vertreter des Geheimdienstes teilnahmen, erklärte die Abhörpraktiken als „inakzeptabel“. Hollande kündigte außerdem an, mit einer Delegation von Parlamentariern im Élysée-Palast über das Thema zu beraten. „Frankreich toleriert keine Handlungen, die die Sicherheit des Landes infrage stellen“, hieß es aus dem Élysée-Palast.

Antennen und Abhörstation auf dem Dach

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: NSA-Spähskandal in Frankreich - Ein Freund, ein böser Freund

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%