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Nuklearstreit Iran arbeitet laut deutscher Botschaft an atomwaffenfähigen Raketen

Berlin, Paris und London glauben, dass der Iran ein potenziell gefährliches Projekt vorantreibt. Damit würde sich Teheran gegen die UN stellen.
05.12.2019 Update: 05.12.2019 - 22:25 Uhr Kommentieren
Deutschland, Frankreich und Großbritannien fordern die UN auf, das Vorgehen des Iran aufzuklären. Quelle: AFP
Iranische Rakete bei Militärübung

Deutschland, Frankreich und Großbritannien fordern die UN auf, das Vorgehen des Iran aufzuklären.

(Foto: AFP)

New York Der Iran arbeitet nach Einschätzung von Frankreich, Deutschland und Großbritannien an der Entwicklung atomwaffenfähiger ballistischer Raketen. Damit wende sich Teheran gegen eine Resolution des UN-Sicherheitsrats, in der es zum Verzicht auf solche Aktivitäten aufgefordert wird, hieß es in einem Brief der Botschafter der drei Staaten, der am Mittwoch in Umlauf war.

UN-Generalsekretär António Guterres wird darin angehalten, den Sicherheitsrat in seinem nächsten Bericht über das Vorgehen des Iran zu informieren. Zudem verweisen die europäischen Botschafter auf ein Beispiel einer iranischen Rakete, die „technisch in der Lage ist, eine Nuklearwaffe“ zu befördern.

Der UN-Sicherheitsrat hatte sich mit der Resolution hinter den 2015 geschlossenen Atompakt mit dem Iran gestellt. Unter Präsident Donald Trump stiegen die USA im Mai 2018 aus dem Abkommen aus. Doch halten die anderen Vertragsparteien – Frankreich, Großbritannien, Russland, China sowie Deutschland – noch immer an dem Abkommen fest.

Der Iran hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Außenminister Mohammed Dschawad Sarif und UN-Botschafter Madschid Tacht Rawantschi erklärten am Donnerstag, der Brief der drei europäischen Länder an Guterres enthalte „eine verzweifelte Falschheit“. Keine der iranischen Raketen sei darauf ausgerichtet, atomwaffenfähig zu sein, erklärten sie. Der Iran sei entschlossen, „seine Aktivitäten bezüglich ballistischer Raketen“ und Weltraumtechnik fortzusetzen. Dazu sei er nach internationalem Recht befugt.

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