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Obama droht Konzernen US-Regierung will gegen Steuersitze im Ausland vorgehen

Die Praxis von US-Konzernen, ihren Sitz nach Europa zu verlagern, ist schon lange in der Kritik. Nun will Präsident Obama gegen Steuervermeidung durchgreifen und die Flucht vor dem Fiskus stoppen.
07.08.2014 - 02:49 Uhr 2 Kommentare
US-Präsident Obama will Steuersitze von US-Konzernen im Ausland nicht mehr durchgehen lassen. Quelle: ap

US-Präsident Obama will Steuersitze von US-Konzernen im Ausland nicht mehr durchgehen lassen.

(Foto: ap)

Washington US-Präsident Barack Obama will nach eigenen Worten gegen Konzerne vorgehen, die zur Vermeidung von Steuern ihren Sitz ins Ausland verlegen. Seine Regierung wolle einen "Herdentrieb" verhindern und deswegen so schnell wie möglich gegensteuern, sagte er am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Washington.

Die Einnahmen, die so verloren gingen, müssten amerikanische Arbeitnehmer bezahlen - entweder in Form höherer Steuern oder mit weniger Leistungen des Staates.

Die Praxis amerikanischer Konzernen, ihren Steuersitz nach Europa zu verlagern, stößt in den USA schon länger auf Kritik. Zuletzt wollte die US-Drogeriekette Walgreen die Übernahme des europäischen Unternehmens Alliance Boots nutzen, um vor dem Fiskus zu flüchten. Walgreen gab den Plan aber auf und will das fusionierte Unternehmen aus dem Großraum Chicago steuern.

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    2 Kommentare zu "Obama droht Konzernen: US-Regierung will gegen Steuersitze im Ausland vorgehen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Und warum weigert sich Frau Merkel hartnäckig für Deutschland zu wirken???? Wieso will Sie Deutschland nur Schaden?

    • Obama gegen Steuervermeidung
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      Obama will nach eigenen Worten gegen Konzerne vorgehen, die zur Vermeidung von Steuern ihren Sitz ins Ausland verlegen. Seine Regierung wolle einen "Herdentrieb" verhindern und deswegen so schnell wie möglich gegensteuern, sagte er am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Washington.

      Sie verlagern ihren Steuersitz nach Irland oder Luxemburg und zahlen dort nur geringe oder gar keine Steuern.
      Richtig wäre es aber, dort die Steuern zu bezahlen, wo die Gewinne gemacht werden. Und das ist weder Irland noch Luxemburg.
      Daran sollte sich auch Deutschland ein Beispiel nehmen.

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