Obamas Waffengesetze Wenn nicht jetzt, wann dann?

Mit seinen Reformen zum Waffenrecht hat US-Präsident Obama einen Kulturkampf losgetreten. Trotz gewaltiger Widerstände scheint er entschlossen, das Gewaltproblem im Land endlich anzugehen. Nie waren die Chancen besser.
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Waffenbesitz soll in den USA strenger kontrolliert werden. Quelle: dpa

Waffenbesitz soll in den USA strenger kontrolliert werden.

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New YorkDer Aufschrei ließ nicht lange auf sich warten. Kaum hat US-Präsident Barack Obama seine Vorschläge zur Verschärfung des Waffenrechts vorgelegt, feuern konservative Politiker, Kommentatoren und Waffen-Lobbyisten aus allen Rohren. Obama, reden sie sich kollektiv in Rausch, habe nun sein wahres Gesicht gezeigt: Wie ein Diktator wolle er den Amerikanern die Grundrechte rauben und habe nun den ersten Schritt seines finsteren Masterplans getan – gesetzestreuen Bürgern ihre Waffen wegzunehmen.

Der Präsident hat am Mittwoch einen Kulturkampf losgetreten, und noch ist es völlig offen, ob er ihn gewinnen kann. Die Front der Gegner ist mächtig, und sie wird gestärkt von einflussreichen Lobbygruppen wie der National Rifle Organisation (NRA), die ihre Mitglieder schon zum „Kampf des Jahrhunderts“ gegen Obama aufgerufen hat. 

Für Außenstehende wirkt das hysterisch. Obamas Vorschläge, den Umgang mit Waffen in Amerika sicherer zu machen, sind ja in Wahrheit nur kleine Änderungen an geltenden Regeln. Den Zweiten Verfassungszusatz, der das Recht auf den Besitz von Pistolen und Gewehren garantiert, stellen sie gar nicht infrage.

Unter anderem will der Präsident den Kongress dazu bringen, die Hintergrundchecks bei Waffenverkäufen auszudehnen. Welcher gesetzestreue Hobbyschütze könnte etwas dagegen haben? Das Verbot von halbautomatischen Sturmgewehren soll erneuert werden. Wer braucht so eine Kriegswaffe? Schließlich plant Obama einen Bann für Magazine mit mehr als zehn Patronen. Reicht das nicht aus für die Jagd?

Das sind die Reformen, für die Obama nun eine Mehrheit im Kongress organisieren muss. Und dort wird er es schwer haben: Im von den Republikanern dominierten Repräsentantenhaus ohnehin, aber selbst im von Demokraten beherrschten Senat gibt es viele Parteifreunde, die aus Überzeugung oder Angst vor Abwahl jede Verschärfung des Waffenrechts ablehnen.  

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Obama scheint entschlossen zum Kulturkampf
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16 Kommentare zu "Obamas Waffengesetze: Wenn nicht jetzt, wann dann?"

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  • Zum Thema Waffenbesitz, gibt es auf der Seite http://jagdblut.de sehr interessante Artikel unter dem Menuepunkt: Waffen- und Jagdrecht.

  • Gut möglich, daß die ganzen Verbote etwas helfen. Aber war denn nicht auch zuvor schon verboten, daß nicht Volljährige wie der Lanza mit Halbautomaten Schulkinder erschießen?

    Bin gespannt, wie in einem Land, das sich auf Völkermord und Vertreibung gründet, die Bewaffnung verringert werden soll....

  • @HB redaktion
    Ein Lob auf Ihre Toleranz und Geduld, (...)Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Solange dem amerikanischen Volk das Recht auf Besitz einer halbautomatischen Waffe wichtiger ist, als die Sicherheit der Bevoelkerung, solange werden uns Nachrichten von Amoklaeufen und Kinderblut erreichen. Die Amerikaner selbst haben die Wahl.

  • @Maximilian
    Mann-o-Mann, was haben Sie denn heute morgen getrunken? Blau am Ende der Nachtschicht?

  • @pedro
    Na Gott-sei-Dank gibt es noch genug Spinner auf dieser Welt, die Zeit und Musse genug haben, immer neue Verschwoerungstheorien zusammenzuphantasieren. Lassen Sie mich raten: am Ende waren's wieder die Juden, oder?
    Mit Verlaub, selten so'n Schmarrn gelesen zu diesem Thema...

  • Ohen Sozialunion könnte ich einen Staat durch Einwanderung von einem anderen Staat her nötigen beispielweise Wohnungen zu bauen oder andere Infrastruktur, am Bau dieser durch mich geschaffenen Nachfrage verdienen und den Staat anschließned mit den Schulden / Kosten zurücklassen.
    Es könnet ein regelrechte Tourismus der Armut entstehen indem starke Länder versuchen ihre Sozialfälle im EU-Ausland zu entsorgen - denen mit den besten Sozialleistunegn.

  • EU Wahlrecht nur gegen Sozialunion.

    Um Sicherzustellen daß nicht Bürger eines EU Staates sich gegen die eines anderen verschwören um diesen auszunehmen indem sie kurzzeitig dort hinziehen und ihr Wahlrecht ausüben, das Geld in ihr Heimatland schaffen und sich nachdem der Staat ausgeplündert wurde bankrott ist wieder verpinkeln mit den beiseitegschafften pfründe aus dem Staatbankrott als Beute muß sichergestellt werden daß die Lebensverhältnisse in Europa von Lebenstandard seiner Bürger her und zwar insbesondere auch der Sozialfälle nach oben (durch Wirstchafstwachstum welches durch technologsichen Fortschritt und Effizienzsteigerung ) angeglichen werden.

  • GEH STERBEN! -> WAHLRECHT gegen WEHRPFLICHT!

    Angenommen Frauen erreichen einen Bevölkerungsanteil von 50,000....0001% an den Wahlberechtigungen dannn könnten Sie die Männer gegen deren Willen in den sicheren Tod in einem Krieg schicken weil sie keine WehrPFLICHT haben, die Männer aber schon!

    Minimlakompromiss: VETORecht der Wehrdienstpflichtigen.
    Aber dann ist es ein Sauhaufen in dem jeder machen kann was er will und keine Armee mehr.

    Ist geanu wie mit leuten die mehr als eine Staatbrügerschaft haben. Die können auch das Land ausplündern und sich sobald es ernst wird - und beispielsweise Grundbesitz als Sicherehit für ausländische Kredite per Gerichtsvollzieher ausländische Armee fällig wird was die territoriale Integrität der Fläche Bundesrepublik Deustchland bedroht und so den Verteidigungs- (und- Bündnis)fall auslöst - ins Land ihrer zwoten Staatbürgerschaft verpinkeln.

    Also auch:

    Keine Eigentumsgarantie für Nichtdeutsche. Im Rahmen der EU und NATO in Form von Tausch gleichwertiger Flächen.

  • Warum beschränken wir nicht das PASSIVE WAHLRECHT auf diejenigen die WEHRDIENST geleistet haben (oder ohne eigenes verschulden ausgemustert wurden)? Schließlich drüfen die im Gegensatz zu den Femanzen den Kopf für die Politk hinhalten.

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