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Oberstleutnant soll unter Stress gehandelt haben US-Offizier gesteht Misshandlung von Irakern

Ein US-Offizier hat gestanden, irakische Kriegsgefangene gefoltert zu haben. Ein Prozess vor einem Militärgericht droht ihm deswegen nicht.

HB BERLIN. Der amerikanische Oberstleutnant Allen West hat Vorwürfe bestätigt, wonach er irakische Kriegsgefangene misshandelt haben soll. Er gab zu, Iraker während Verhören geschlagen und mit dem Tode bedroht zu haben, wie die US-Armee am Samstag mitteilte.

Ein Prozess droht dem Offizier jedoch nicht. Er solle nicht vor ein Militärgericht gestellt werden, hieß es. Wenn West eine Geldstrafe bezahle und freiwillig in den Ruhestand trete, sei die Strafe abgegolten.

West ist der ranghöchste Offizier der Vierten Infanteriedivision, dem Misshandlungen von Irakern zur Last gelegt werden. Die Ermittler befanden ihn den Angaben zufolge des schweren Übergriffs auf Personen in drei Fällen sowie der unbotmäßigen Drohung in einem Fall für schuldig. Die Verstöße wurden jedoch nicht als sehr gravierend gewertet, da West in einer Situation von höchstem Stress gehandelt habe.

Der Kommandeur der in Tikrit stationierten Vierten Infanteriedivision, General Raymond Odierno, wurde bereits am Freitag zu einer Geldstrafe von 5 000 Dollar verurteilt. Er will angeblich im Frühjahr seinen Ruhestand antreten.

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