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OECD-Steuerabkommen Singapur und Schweiz mit an Bord

Der geplante Steuer-Informationsaustausch findet nun mit der Schweiz und Singapur statt. Die beiden finanzstarken Staaten traten einem OECD-Steuerabkommen bei. Der Missbrauch des Bankgeheimnisses soll verringert werden.
07.05.2014 - 09:52 Uhr 1 Kommentar
Die Skyline von Singapur: Der Stadtstaat und die Schweiz haben sich einer OECD-Initiative gegen Steuerbetrug angeschlossen. Quelle: dpa

Die Skyline von Singapur: Der Stadtstaat und die Schweiz haben sich einer OECD-Initiative gegen Steuerbetrug angeschlossen.

(Foto: dpa)

Paris Die Schweiz und Singapur haben sich dem geplanten Informationsaustausch zwischen Staaten im Kampf gegen Steuerbetrug angeschlossen. Beide Länder unterzeichneten am Dienstag in Paris den entsprechenden OECD-Standard. Demnach müssen Steuerbehörden etwa Kontostände, Erlöse aus Finanzgeschäften, Zinsen und Dividenden eines Steuerpflichtigen jährlich an das jeweilige Land der Person melden. „Damit hat es ein Ende, dass das Bankgeheimnis für Steuerbetrug missbraucht wird“, sagte Pascal Saint-Amans, Steuerchef der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Europa (OECD).

Die technischen Voraussetzungen für den Austausch müssen noch geschaffen werden. Es wird erwartet, dass es erstmals 2017 zur Übermittlung relevanter Daten kommt.

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    Schluss mit Steuerschlupflöchern für Großkonzerne

    • rtr
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    1 Kommentar zu "OECD-Steuerabkommen: Singapur und Schweiz mit an Bord"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ein interessanter Aspekt: "Die Schweiz und Singapur ..." sind Niedrigsteuerländer, in Teilbereichen sogar Steueroasen. Residenten dieser Länder brauchen den Informationsaustausch nicht fürchten und national wirkt immer noch das Bankgeheimnis. Der Zuzug gut betuchter Personen wird sich daher noch weiter verstärken. Ein gutes Beispiel positiver Einwanderungspolitik, zumal die Hürden für andere jetzt schon hoch sind und immer höher werden. Die läßt man gern Ländern wie Deutschland mit ihrer Armenpolitik.

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