Ökonom Hernando de Soto Aktivist auf einem anderen Pfad

Hernando de Soto ist davon überzeugt, dass mehr Kapitalismus das beste Rezept gegen Armut ist – und damit auch gegen Terrororganisationen wie IS. Auch Europa, erklärt der Ökonom, würde mehr Unternehmertum gut tun.
Der Peruaner inspirierte die Weltbank zu ihrer weltweiten „Doing-Business“-Liste über unternehmerfreundliche oder -feindliche Staaten. Quelle: Bloomberg
Ökonom de Soto

Der Peruaner inspirierte die Weltbank zu ihrer weltweiten „Doing-Business“-Liste über unternehmerfreundliche oder -feindliche Staaten.

(Foto: Bloomberg)

Manchmal kommen dem peruanischen Ökonomen Hernando de Soto der politische Erfolg und die grausamen Auftritte des Islamischen Staats im Nahen Osten vor wie aus einem Film, den er bereits gesehen hat. Im Peru der achtziger Jahre. Dort tobte einer der damals brutalsten Bürgerkriege weltweit. Rund 70.000 Menschen kamen von 1980 bis 2000 zwischen den Fronten der maoistischen Guerilleros des „Sendero Luminoso“ und den Militärs ums Leben. Der Sendero dominierte damals 60 Prozent des Landes, ähnlich wie der IS heute in Irak und Syrien.

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