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Russlands Wirtschaft ächzt unter der Last von geopolitischen Spannungen und fallendem Ölpreis. Moskau stellt sich bereits auf eine Rezession ein. Es könnte aber noch schlimmer kommen, warnt die DZ Bank in einer Analyse.

Kommentare

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  • "Wir sehen den Euro in drei Monaten bei 1,27 Dollar und in zwölf Monaten bei 1,40 Dollar. Gegenüber der Schweiz sehen wir den Kurs in drei Monaten bei 1,25 Franken und in zwölf Monaten bei 1,30 Franken."
    Bielmeier Aussage aus 2012, soviel dazu....

  • "„Wir würden nicht nur einen Weg finden, unsere wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA auf null zu reduzieren, sondern für uns einen großen Vorteil daraus ziehen”, sagt Putins wirtschaftlicher Berater Glasjew." Ja, Herr Glasiew, ich bin angesichts der wirtschaftlichen Situation in Russland zutiefst beeindruckt.

    "Russland reagiert auf die Sanktionsdrohungen der USA. Die Sanktionen gegen Russland würden auch zum „Zusammenbruch des US-Finanzsystems“ führen und die Dominanz der USA auf den weltweiten Finanzmärkten beenden. Russland könne seine internationalen Transaktionen künftig in anderen Währungen abwickeln und auf den Dollar ganz verzichten."

    Also ehrlich, hier habe ich mir mein Höschen vor Lachen eingenässt. Haach, herrlich. Der war gut!

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/03/04/russland-droht-usa-bei-sanktionen-mit-finanz-krieg/

  • @Herr Norbert Wolter:
    »In 12 Monaten kann Putin seinen Laden dicht machen.«

    In 12 Monaten, das ist nach dem Winter und vor dem nächsten Winter. Der Winter war schon immer ein Freund Russlands.

  • Ich sehe jeden Tag russisches Fernsehen. Leider können das wenige - so muss es in Deutschland 1938 gewesen sein. Billigste dummfreche Hetze "Europa muss auf die Knie gezwungen werden" etc.

    Im ukrainischen Fernsehen (alles über Hotbird empfangbar) zeigt man Investigativ-Reportage junger Journalisten über Korruption... Also der Unterschied ist einfach da.

    Leider hat Putin seinen verständlichen Konsolidierungskurs in Richtung Restauration der UdSSR weiterentwickelt. Seine Psyche ist für einen Russlandkenner-Ossi wie mich einfach zu lesen:

    1. Er möchte die UdSSR zurück - das Gefühl des "Siegers" und der Paraden. Er ist ein KGBler. Das heisst Korruption und Ohnmacht der Menschen.
    Das lehne ich ab!

    2. Er ist vom "neuen" Westen enttäuscht. Genau wie die Demonstranten in Dresden - polemisch: überdrüssig den weltfremden, schwulen, autofeindlichen TofuesserInnen, die uns ihr Weltbild aufzwingen wollen und alles andere als "faschistisch" bezeichnen. Diesen Mist hat man Russland aufzwingen wollen wie dem einfachen Deutschen in Dresden.
    Da verstehe ich Putin!

    Mit diesem Gemisch müssen wir nun umgehen.

  • Die Weltfinanzmärkte sind ohne Russland stabil und Finanzblasen gibt es keine.

    Was stört uns dann der Kollaps russischer Banken und der russischen Industrie? Einen Zusammenhang des Weltfinanzsystems gibt es trotz gegenteiliger Behauptungen gar nicht. Mögen doch die Finanzmärkte der Russen, Brasilianer, Chinesen, Inder usw. zusammenbrechen. Die Industriestaaten werden dadurch nur noch stärker. Meint das der Experte von der DZ Bank? Ja? Dann ist ja alles im grünen Bereich, oder? Die russische Wirtschaft kollabiert aber billiges Öl und Gas fließt weiter. Bezahlt wird auf Sperrkonten in London, oder? Wie kann das Handelsblatt so einen Stuss unkommentiert publizieren? Was hat ein Banker mit politischen Untergangsszenarien zu tun? Müsste er nicht auf Konsequenzen für die Finanzmärkte, seiner Bank und deren Kunden hinweisen? Kein Sterbenswörtchen davon! Nur Propaganda reinsten Wassers. Ideologischer Sirup wird über die Leser gekippt. Sollte das gut fürs Geschäft sein?

  • PUTIN WIRD'S SCHON RICHTEN, DAS GEHÖRT ZU SEINEN PFLICHTEN! da müssen eben herr PUTIN PERSÖNLICH und ein sack voll putin-treuer OLIGARCHEN ihren geldsack als vielfache milliardäre (in euro, nicht rubel) aufmachen, dann klappt das schon. da zweifle ich nicht daran.
    aber: "was aber die frau putinova aus moskau, petersburg oder aus dem ural sagt, wenns bei ihr schon vorher nicht gereicht hat und jetzt erst recht nicht, das werden wir nie erfahren. wen juckt das schon im kreml? na also!"

  • an der Situation erkennt man wie bekloppt derzeit der globale Kapitalmarkt ist.
    Amerika druckt Dollar in Massen - und der Dollar steigt im Wert
    Europa schüttet Geld in Massen in den Kapitalmarkt und der Euro ist relativ stabil - obwohl man das macht damit er im Wert sinkt - und Russland hält still - und der Rubel fällt und fällt - obwohl nach wie votr die gleichen Werte hinter jedem einzelnen Rubel stehen - und die Zinsen in Russland höher sind als in USA und EU.

    Paradox!

    Die einzige Frage die man sich stellen muss! ist, wie lange spielen die Chinesen noch das US-Spiel?

    Wenn Putin China auf seine Seite zieht - landet die USA im Matsch und die EU fällt gleich hinterher....

  • @Herr Alfred Werner:

    »Unendliche Spekulationen und Gefasel.«

    Genau, das russische Volk ist ausserordentlich leidensfähig. Es hat unter Anderem die Zarenherrschaft, Napoleon, den deutschen Kaiser und den GRÖFAZ überlebt, von Stalin ganz zu schweigen und hatten doch den ersten Astronauten im All. Russland wird uns noch einige Überraschungen servieren und in der Zeit nach Merkel wird auch die EU davon profitieren. Unsere Kanzlerin spricht zwar russisch. Aber die Russen versteht sie nicht.

  • Unendliche Spekulationen und Gefasel.
    Warten wir's doch einfach mal ab, wer hier wie schnell der Pleite entgegentaumelt.

  • Angesichts des Umstandes, daß Rußland zu Zeiten der UdSSR und auch schon danach mehrmals Pleite war, dürfte dies dort eher weniger aufregend sein.

    Man ist so Einiges gewohnt und hat ein recht dickes Fell.

    Im Gegensatz dazu fällt in EU, vornehmlich Deutschland sofort alles wie ein Kartenhaus zusammen, sobald der Ostwind einmal etwas rauer blasen sollte.

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