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Die Ideen der Euro-Retter stoßen bei Top-Ökonomen auf Ablehnung. Die Wirtschaftsweise Buch hält eine vertiefte Union für unrealistisch, der frühere EZB-Ökonom gibt der Euro-Zone in der aktuellen Form keine Chance mehr.

Kommentare

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  • Man kann Schulden nicht mit neuen Schulden bekämpfen und vor allem ist es ist nicht Aufgabe der Steuerzahler, für Schulden und Verluste nicht systemrelevanter Banken zu haften.
    Politiker dienen nicht mehr dem deutschen Volk sondern rauben uns zu Ihren Gunsten und u.a. zugunsten der (spanischen)Banken aus.
    Wer als Bürger über die Politik nur klagt und nichts unternimmt vergeudet wertvolle Zeit und Energie!
    Der Steuerzahlerbund leistet Widerstand und bündelt Kräfte:

    Unter www.stop-esm.org habe ich mich unter der Nr. 23099 eingetragen (warum sind wir bis jetzt so wenige? Es ist kostenlos!).
    Es wäre schön, wenn die Teilnehmerzahl ähnlich der Schuldenuhr steigen würde.

    Ich erbitte weitere Unterstützung. Auch ich als Kleinsparer habe ANGST besonders um meine Altersvorsorge. Ich befürchte, dass uns nicht mehr viel Zeit zur Verfügung steht!

  • Unseren unsystemischen Banken verschreibt Brüssel eine Halbierung der Bilanzsumme, weil sie in der Finanzkrise vom Staat gerettet wurden, was "Beihilfe" ist. Also bei uns Kreditklemme. Und dann sollen wir völlig unsystemische spanische Sparkassen retten bzw. die spanische Bad Bank für die nötigen Immobilienabschreibungen??? Unsere Abgeordneten müssen wohl ihre Aufstellung für die Wahlen 2013 vor Augen haben, wenn sie so einen Blödsinn mitmachen.

  • Die Kompetenz der Euroretter: Gibt es eine Analogie zwischen einer Uhr und dem Euro? Eine lehrreiche Geschichte von Marc Twain kann ggf. eine Denkhilfe für die Euroretter sein.
    http://www.yolanthe.de/stories/twain02.htm

  • Es gibt auch andere Lösungen, die einfacher und effektiver sind:

    1. Jedes Schuldenland verstaatlicht Problembanken (inkl. Dept-Equity-Swaps).
    2. Dann richtet sich jedes Land einen EIGENEN Schuldentilgungsfond ein, in den Schulden ausgelagert werden die über 75% des BIBs hinaus gehen. Der Tilgungsfonds wird mit jährlichen Zahlungen getilgt.
    3. Durch einen Steur/Abgabe-Mix (%-Punkte auf Vermögenssteuer, Immost., Mwst, EK-Steuer, Luxussteuer udn einen speziellen Schuldentilgugnszuschlag ähnlich dem Soli) werden die Schulden des Fonds abbezahlt.
    4. Wenn nun z.b. Italien seine jährliche Tilgung leistet bekommt es von den mit Niedrigzinsen verwöhnten LÄndern einen Zinszuschuss um die Refinanzierung etwas zu drücken.
    5. Vorteil: Keine Haftun, Schulden werden von Schuldenstaat beglichen, Anreizsystem, Verringerung des Anleihemarktes steigert Nachfrage, in der Folge sinken die Zinsen, etc.

    Unglaublich, dass die PIIGS und Frankreich direkt in dei Tasche greifen. Es heisst zwar immer, ja wir zahlen ja auch mit bei der Rettung. Aber insgeheim weiss doch jeder PIIGS-Präsident, dass sein Land bald davon profitiert. Hat nicht Monti schon gesagt, ......ja ,....der ESM wäre interessant für Italien......ja....da schau einer an

  • noch viel besser: Die PIIG Staaten nutzen ihre Goldreserven um Ihre Schulden abzusichern. Auch bestimmte Steuern kann man zur Absicherung von Staatsschulden nutzen

  • Das Europa, das wir heute kennen, ist ein maßgeblich deutsch-französisches Europa. Waren sich die beiden großen Mittelmächte einig, hatten die anderen Partner in den vergangenen Jahrzehnten selten etwas entgegenzusetzen. Auch wenn man das natürlich niemals aus dem Munde eines Spitzenpolitikers gehört hätte, galt in Europa noch nie das in Deutschland so viel beschworene Konnexitätsprinzip "Wer bestellt, der bezahlt auch". Die Realität war immer "Wer bezahlt, der bestellt auch". Und weil Deutschland immer bereit war, zu bezahlen, wurde in Europa immer auch schon Deutsch gesprochen, wie es Unionsfraktionschef Volker Kauder wohl ausdrücken würde. Das galt für viele richtige oder richtig gedachte Vereinbarungen, wie etwa die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank oder die Einführung des Stabilitätspaktes. Genauso galt das aber auch für alle Auswüchse europäischer Bürokratie, alle Fehler bei der Aufnahme neuer EU-Mitglieder und alle Fehler, die im Rahmen der Euro-Einführung gemacht wurden.

  • Es ist äußerst lobenswert, wenn sich Prof. Buch einer realen Sicht der Dinge annimmt. Sie ist als ausgewiesene Finanzmarktexpertin berufen worden und kümmert sich offensichtlich auch um die öffentlichen Finanzen. Sie hat vollkommen Recht. "Noch mehr Europa" würde in Wahrheit eine Entdemokratisierung bedeuten, und das lässt sich bald keiner mehr gefallen. Buch hat brillant argumentiert. Mehr ist dazu auch nicht zu sagen. Die Politik sollte auf Sachverständige hören, wenn sie nicht Bofinger heißen, und Stark ist ohnehin eine ethische Ausnahmeerscheinung. Aus Protest den Job abzugeben, ist das Maximum inwieweit ein Einzelner dem Gemeinwohl dienen kann.

  • Im Prinzip ist und wurde ja alles gesagt.Die Einführung des
    Euro war vor 10 Jahren schon eine Totgeburt.Gegen alle Vernunft und Warnungen von Fachleuten damals wie heute.
    Die Politiker sprich Abgeordneten unseres Parlamentes wirken wie paralysiert im Denken und Handeln.Wider gegen jede Vernunft.Immer wieder frage ich mich, was treibt diese Leute zu ihrem handeln.Dummheit alleine kann es nicht sein.Meine Schlussfolgerung ist, dass das Unternehmen
    Euro, von Anfang ein geplanter gigantischer Betrug an uns Bürgern ist, der jetzt langsam zu den gewünschten Zielen führt, nähmlich dem Reset aller Verschuldungen Europas.
    Denn allen Politikern ist u.war klar, dass die Schulden der Staaten über kurz oder lang nicht mehr bedient werden können.Deshalb, alles jammern hilft nicht, die Politik wird es schon richten mit dem Ende des Euro.Uns Bürgern bleibt deshalb jetzt nur eines, unsere Ersparnisse vor dem
    Eurochrash und dem Zugriff der Politik zu retten.
    Aber daran denken, nichts mehr auf den Konten oder den Schließfächern lassen, sonst ist es weg.Die Neuentbrannte Diskusion über Zwangsanleihen, sind nur ein erstes Signal.
    Weder unserer Regierung,dem Parlament,dem BVG und besonders den Banken ist noch zu trauen.gez.walterwerner.artists.de

  • Man kann hier lamentieren soviel man will : letztendlich stellt sich immer die Frage der Kosten : die Griechen, Franzosen, Portugiesen, etc kosten uns Geld, wenn wir mit denen einen gemeinsamen Staat EU planen. Wir haben dies doch mit den Ossis zu genüge gelernt, die uns seit 20 Jahren auf der Tasche liegen....! Haben denn wir das Geld und vor allem wollen wir es den Südländern hintragen.?
    Ich meine NEIN ! Deswegen müßen die Eurokraten weg !!!

  • Ganz auf der Linie von Stark ist Elbers.

    In seiner verlinkten Abhandlung kommt er zu dem Ergebnis, dass die Lage sehr ernst sei."Demokratie, Rechtsstaat, Frieden und wirtschaftliches Wohlergehen sind in Gefahr".

    Das Euro-Desaster

    Wie verblendete Politiker Europa ruinieren und unsere Demokratie zerstören

    Exposé
    Die Eurokrise ist mehr als eine bloße Staatsschuldenkrise. Es handelt sich um eine umfassende Strukturkrise der Gemeinschaftswährung. Die Politiker blenden diese Tatsache beharrlich aus. An der Währungsunion soll unverändert festgehalten werden – koste es, was es wolle. Dieser Aufsatz zeigt die wahren Ursachen der Eurokrise auf und arbeitet die enormen volkswirtschaftlichen Kosten heraus, die das Währungsexperiment bisher verursacht hat und weiter verursachen wird, wenn kein Umdenken stattfindet. Sollte die Politik mit ihren verfehlten Rettungsmanövern fortfahren, drohen nicht nur finanzielle, sondern auch massive politische Verwerfungen. Die Eurokrise hat das Zeug, die Fundamente, auf denen unser Gemeinwesen ruht, zu zerstören. Die Lage ist ernst: Demokratie, Rechtsstaat, Frieden und wirtschaftliches Wohlergehen sind in Gefahr.

    http://www.matthiaselbers.de/

Mehr zu: Ökonomen-Debatte - Jürgen Stark sieht schwarz für die Euro-Zone

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