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Ölindustrie Saudi-Arabien kritisiert Russland scharf wegen des Ölpreisverfalls

Saudi-Arabien hat russische Vorwürfe, das Königreich sei für den starken Fall der Ölpreise verantwortlich, ungewöhnlich scharf zurückgewiesen.
04.04.2020 - 13:20 Uhr Kommentieren
Der saudi-arabische Außenminister hat russische Vorwürfe scharf zurückgewiesen. Quelle: REUTERS
Faisal Bin Farhan al-Saud

Der saudi-arabische Außenminister hat russische Vorwürfe scharf zurückgewiesen.

(Foto: REUTERS)

Dubai Saudi-Arabien hat in scharfer Form russische Vorwürfe zurückgewiesen, das Königreich sei für den Verfall der Ölpreise verantwortlich und wolle der US-Ölschieferindustrie schaden.

Die staatliche Nachrichtenagentur SPA veröffentlichte am Samstag eine Erklärung von Außenminister Prinz Faisal bin Farhan, in der Moskau vorgeworfen wurde, als einziges Mitglied der sogenannten Opec-Plus-Gruppe Anfang März gegen eine Kürzung von Fördermengen gewesen zu sein. Der Ölpreis fiel seitdem auf 24 Dollar pro Barrel.

Die Erklärung erschien unter der Überschrift: „Erklärungen, die einem der Medien des russischen Präsidenten zugeordnet werden, entbehren jeglicher Wahrheit.“ Prinz Faisal sagte weiter, eine russische Behauptung, Saudi-Arabien wolle die im aufwendigen Fracking-Verfahren produzierende US-Ölschieferindustrie „los werden“, sei falsch.

US-Präsident Donald Trump hat sich mit amerikanischen Ölproduzenten getroffen, die über den Preisverfalls äußerst besorgt sind. Prinz Faisal nannte nicht den Namen des russischen Mediums, das er der Unwahrheit bezichtigte.

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    Deutlicher wurde Energieminister Prinz Abdulasis bin Salman: Ihm zufolge hat der russische Energieminister Alexander Nowak suggeriert, das Saudi-Arabien Ölschiefer-Produzenten aus dem Markt drängen wolle. Er sei überrascht von Versuchen, „Saudi-Arabien in Feindseligkeiten gegen die Ölschieferindustrie zu bringen, die völlig falsch sind“. Auch diese Erklärung wurde von SPA verbreitet.

    Trump twitterte am Donnerstag, er habe mit dem saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman gesprochen, den er als seinen „Freund MBS“ bezeichnete.

    Der wiederum habe mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gesprochen, „und ich erwarte und hoffe, dass sie etwa zehn Millionen Barrel kürzen werden und vielleicht wesentlich mehr“. Details nannte Trump nicht.

    Mehr: Die US-Ölindustrie steht massiv unter Druck. Grund dafür sind nicht nur die Auswirkungen der Coronakrise, sondern auch ein Preiskampf zwischen Saudi-Arabien und Russland.

    • ap
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