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Ölpreis gibt nach Generalstreik in Nigeria beendet

Wenige Tage vor dem Besuch von US-Präsident George W. Bush in Nigeria haben die dortigen Gewerkschaften am Dienstag ihren Generalstreik gegen eine Benzinpreiserhöhung der Regierung für beendet erklärt.

Reuters ABUJA. Der wochenlange Ausstand hatte zuvor Sorgen vor Lieferengpässen des weltweit achtgrößten Ölexporteurs genährt. Obwohl die Öl-Ausfuhren von dem Streik bislang nicht betroffen waren, sorgte dessen Ende für Erleichterung an den Märkten. Der Preis für Brent-Öl zur Lieferung im August gab in London um 45 Cent auf 27,37 Dollar je Barrel (knapp 159 Liter) nach. Die Gewerkschaften hatten wiederholt gedroht, auch die Öl-Verladestationen zu blockieren.

Der Gewerkschaftsdachverband NLC teilte nach einer Nachtsitzung mit, die Regierung habe zugestimmt, den Benzinpreis wieder auf 34 Naira (rund 22 €-Cent) pro Liter von 40 Naira zu senken. Um das Leid der Bevölkerung nicht zu verschärfen, werde der Streik eingestellt. Am Montag war es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Dabei wurden nach Gewerkschaftsangaben in Lagos, der größten Stadt des westafrikanischen Landes, zehn Demonstranten von der Polizei erschossen. Die Polizei hatte die Darstellung jedoch zurückgewiesen. Die Gewerkschaften verlangten eine öffentliche Anhörung. Eine drastische Anhebung des Benzinpreises von 26 auf 40 Naira hatte den Generalstreik ausgelöst.

Bush traf am Dienstag in Senegal ein, der ersten Station seiner Afrika-Reise. Am Samstag soll er Nigeria besuchen. Für die USA ist das Opec-Land einer der wichtigsten Öllieferanten.

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