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Österreich Chefs von ÖVP und Grünen wollen noch parteiintern beraten

Nach den letzten Sondierungsgesprächen wollen die Parteichefs mit Funktionären in ihren Parteien sprechen. Bis Anfang kommender Woche könnten Entscheidungen stehen.
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Nach den Sondierungsgesprächen wollen ÖVP-Chef Sebastian Kurz (links) und Grünen-Chef Werner Kogler noch mit Parteikollegen beraten. Quelle: AFP
Kurz / Kogler

Nach den Sondierungsgesprächen wollen ÖVP-Chef Sebastian Kurz (links) und Grünen-Chef Werner Kogler noch mit Parteikollegen beraten.

(Foto: AFP)

Wien Die Parteichefs der konservativen ÖVP und der Grünen in Österreich haben auch nach den letzten Sondierungsgesprächen offengelassen, ob sie nun in Koalitionsverhandlungen eintreten wollen oder nicht. ÖVP-Chef Sebastian Kurz und Grünen-Chef Werner Kogler sagten in ihren Statements am Freitagabend in Wien, dass sie sich vor den Entscheidungen mit Funktionären in ihren Parteien beraten wollen.

Bei den Grünen soll das final am Sonntag im erweiterten Bundesvorstands geschehen. Ex-Kanzler Kurz beabsichtigt Gespräche mit verschiedenen Entscheidungsträgern in seiner Partei, eine Entscheidung soll hier spätestens am Montag fallen.

Die beiden Parteien waren als Wahlsieger aus dem Urnengang am 29. September hervorgegangen und sondieren seit Mitte Oktober. Die ÖVP erhielt bei der Wahl 37,5 Prozent der Stimmen – ein Plus von sechs Prozentpunkten im Vergleich zur Wahl 2017. Die Grünen konnten 13,9 Prozent (plus 10,1 Prozentpunkte) der Wähler von sich überzeugen und zogen damit nach der herben Niederlage vor zwei Jahren wieder in den Nationalrat ein. Eine Koalition der beiden Parteien wäre auf Bundesebene in der Alpenrepublik eine Premiere.

Viele Details aus den Sondierungen gaben die Verhandler in den vergangenen Wochen nicht preis. Kurz und Kogler wiederholten aber immer wieder, dass die Stimmung gut und respektvoll sei, beide Parteien aber aufgrund ihrer Unterschiede viel Zeit bei ihren Verhandlungen bräuchten.

Mehr: Österreichs Notenbankchef Holzmann kritisiert die Niedrigzinspolitik der EZB als nicht nachhaltig. Große Hoffnungen setzt er in die designierte neue EZB-Präsidentin Lagarde.

  • dpa
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