Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Österreich Sebastian Kurz: „Im Januar gibt es eine Regierung“

In wenigen Wochen soll laut dem ÖVP-Chef in Österreich die Regierungskoalition stehen. Doch noch sind wichtige Fragen ungeklärt.
15.12.2019 - 12:25 Uhr Kommentieren
Der designierte österreichische Kanzler Kurz rechnet mit einem Koalitionsvertrag im Januar. Quelle: Reuters
Sebastian Kurz (links im Bild) und Werner Kogler

Der designierte österreichische Kanzler Kurz rechnet mit einem Koalitionsvertrag im Januar.

(Foto: Reuters)

Wien Die Koalitionsverhandlungen der konservativen österreichischen ÖVP und den Grünen ist nach Einschätzung des ÖVP-Chefs Sebastian Kurz auf der Zielgeraden. „Im Jänner (Januar) gibt es eine Regierung“, sagte der 33-jährige designierte Kanzler der Tageszeitung „Kurier“ am Sonntag.

Zwar seien noch Gespräche über Schlüsselfragen erforderlich, sagte Kurz. So halte er etwa an seinen drei Wahlversprechen fest: „Weiter ein Nulldefizit, eine Steuersenkung und weiterhin eine konsequente Linie im Kampf gegen die illegale Migration.“ Allerdings räumte Kurz ein: „Wichtig ist mir auch, dass sich im Koalitionsabkommen die Anliegen der Grünen wie Klimaschutz und Transparenz wiederfinden.“

ÖVP und Grüne waren die klaren Sieger der Parlamentswahl von Ende September. Kurz hatte zuletzt eine Koalition der ÖVP mit der rechten FPÖ angeführt. Die Entwicklung in Österreich wird auch vom Ausland aufmerksam verfolgt. Die Bildung eines Bündnisses von Konservativen und Grünen wird als mögliches politisches Modell gehandelt.

Die Parlamentswahl war durch den Bruch der ÖVP-FPÖ-Koalition im Mai nötig geworden. Das Bündnis zerbrach wegen des Skandals um das Ibiza-Video, das den Ex-Vizekanzler und Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache in Misskredit gebracht hatte. Am Freitag hatte die FPÖ Strache aus der Partei ausgeschlossen.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Mehr: Machtopportunist Sebastian Kurz kann mit einer schwarzen-grünen Koalition in Wien Geschichte schreiben – und auch eine Vorlage für Berlin abliefern, meint Handelsblatt-Korrespondent Hans-Peter Siebenhaar.

    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Österreich - Sebastian Kurz: „Im Januar gibt es eine Regierung“
    0 Kommentare zu "Österreich: Sebastian Kurz: „Im Januar gibt es eine Regierung“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%