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Offiziell wird von Gasunfall gesprochen Georgischer Regierungschef tot aufgefunden

In Georgien ist der Regierungschef Surab Schwania tot aufgefunden worden. Der 41-Jährige starb in der Nacht auf Donnerstag bei einem Gasunfall in der Wohnung eines Bekannten, wie das georgische Innenministerium in Tiflis mitteilte. Staatspräsident Michail Saakaschwili würdigte den Regierungschef als Patrioten.

HB TIFLIS/MOSKAU. „Georgien hat einen großen Patrioten verloren und ich den allernächsten Freund“, sagte Saakaschwili am Morgen auf einer Sondersitzung der Regierung. Der Leiter der städtischen Gaswerke, Dawid Mortschiladse, teilte mit, in der betroffenen Wohnung sei eine hohe Gas-Konzentration festgestellt worden. Erst vor zwei Tagen habe der Wohnungsbesitzer und Bekannte Schwanias einen neuen Gasherd anschließen lassen.

Surab Schwania war maßgeblich an den Protestkundgebungen gegen Wahlfälschungen im Herbst 2003 und am Sturz des damaligen Präsidenten Eduard Schewardnadse beteiligt gewesen. Dessen Nachfolger Saakaschwili ernannte Schwania im November 2003 zum Regierungschef. Schwania war verheiratet und Vater dreier Kinder.

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