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Olympische Spiele Süd- und Nordkorea sprechen über Kulturkooperation

Das Verhältnis zwischen Süd- und Nordkorea scheint sich weiter zu entspannen. Nach der Einigung über die Teilnahme Nordkoreas bei Olympia wollen beide nun über die Entsendung eines Künstlerensembles reden.
14.01.2018 - 13:02 Uhr Kommentieren
Nach der Einigung mit Südkorea auf die Teilnahme bei Olympia will Nordkorea nun über weitere Kooperationen reden. Quelle: dpa
Olympische Winterspiele

Nach der Einigung mit Südkorea auf die Teilnahme bei Olympia will Nordkorea nun über weitere Kooperationen reden.

(Foto: dpa)

Seoul Nach der Einigung mit Südkorea auf seine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang will Nordkorea zunächst über die Entsendung eines Künstlerensembles reden. Dazu soll am Montag im Grenzort Panmunjom ein gemeinsames Treffen „auf Arbeitsebene“ stattfinden, wie das Vereinigungsministerium am Sonntag mitteilte. Wen Nordkorea zu den Spielen zwischen dem 9. und 25. Februar im Nachbarland schicken will, war zunächst unklar. Statt wie ursprünglich geplant, einen Dirigenten zu schicken, wird den Angaben zufolge in der nordkoreanischen Delegation jetzt unter anderem ein „Bühnenmanager“ dabei sein.

Südkorea hatte am Freitag vorgeschlagen, am Montag Gespräche über die Teilnahme von Sportlern Nordkoreas an den Winterspielen abzuhalten. Nordkorea scheine aber interessiert zu sein, zuerst über „praktischen Fragen“ im Zusammenhang mit einer Künstlergruppe zu reden, hieß es später.

Die beiden Länder hatten sich am vergangenen Dienstag auf weitreichende Maßnahmen zur Verbesserung ihrer angespannten Beziehungen verständigt. Dazu gehörte auch die Einigung auf eine Zusammenarbeit für eine erfolgreiche Austragung der Winterspiele und die Wiederaufnahme von Militärgesprächen. Nordkorea hatte zugesagt, unter anderem eine ranghohe Regierungsabordnung, Sportler, eine Fangruppe und Künstler zu Olympia zu entsenden.

Die jüngsten Signale der Annäherung zwischen beiden Koreas haben die Angst vor einer Eskalation des Streits um das nordkoreanische Atomprogramm kurz vor Beginn der Winterspiele erheblich verringert.

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